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Das Drama bleibt unvergessen

Am Donnerstag um 18 Uhr ist es genau 100 Jahre her, dass eine Lawine hinter dem Eiger für sieben Männer den Tod bedeutet hatte. Zum Jahrestag hat das Grindelwald-Museum eine Sonderausstellung eingerichtet.

Bruno Petroni
Das letzte Bild unmittelbar vor der Katastrophe: (v.r.) Die Walliser Bergführerlegende Alexander Burgener, der Strassburger Gast Alfred Kühn und Adolf Burgener, einer von Alexanders Söhnen.
Das letzte Bild unmittelbar vor der Katastrophe: (v.r.) Die Walliser Bergführerlegende Alexander Burgener, der Strassburger Gast Alfred Kühn und Adolf Burgener, einer von Alexanders Söhnen.
zvg

Wiederum schüttelte er den Kopf und riet seinen zwei deutschen Gästen, das Unternehmen abzubrechen: Der Walliser Alexander Burgener, der Ende des 19.Jahrhunderts mit Erstbesteigungen des Zinalrothorns, der Dru, des Zmutt- und Furggengrates, des Dom-Westgrates und des Mittellegigrates (Eiger) im Abstieg einen Namen als König der Bergführer gemacht hatte, fand aber kein Gehör. Denn der Strassburger Alfred Kühn und Hans Barthold aus Saarbrücken waren von ihrem Vorhaben nicht abzubringen, von der Station Eismeer zur Jungfrau aufzusteigen.

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