Dakota-Propeller weiterhin heimatlos

Inntertkirchen

Das Schicksal des Dakota-Propellers ist noch nicht geklärt. Die Gemeinde Innertkirchen hofft, das Fundstück ausstellen zu können.

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Samuel Günter@samuel_guenter

Noch ist nicht klar, wo der Dakota-Propeller hinkommt. Dieser tauchte im Juli 2012 im Eis des Gauligletschers auf. Seither laufen Gespräche zwischen der Gemeinde Innertkirchen, der Luftwaffe und dem archäologischen Dienst des Kantons Bern. Als archäologisches Fundstück ist der Propeller im Besitz des Kantons. Die Gemeinde Innertkirchen möchte den Propeller gerne im Oberland behalten und am liebsten neben der Informationssäule, die über den Absturz der Dakota Auskunft gibt, ausstellen. Zurzeit ist der Propeller auf dem Flugplatz Meiringen eingelagert.

Gespräche haben laut Walter Brog, Gemeindepräsident Innertkirchen, stattgefunden. «Der Standortentscheid ist aber noch nicht gefallen», erklärt Brog gegenüber dieser Zeitung. Man habe verschiedene Alternativen besprochen. So sei auch die Möglichkeit, ein Duplikat zu erstellen, eingebracht worden. Brog erhofft sich bis zum Start der Sommersaison 2014 eine Entscheidung.

Der Propeller stammt von einer Dakota C-53, einem Transportflugzeug der US-Luftwaffe. Diese stürzte auf dem Gauligletscher ab, was eine bis dahin beispiellose Rettungsaktion auslöste. Diese gilt als Geburtsstunde der fliegerischen Gebirgsrettung.

Berner Oberländer

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