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Bürger entscheiden über Orstplanung

Matten erhält bald eine neue Ortsplanung. Entscheiden wird die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember. Das revidierte Baureglement und die Zonenpläne liegen bis am 14. November auf der Bauverwaltung auf.

Nach dem Mitwirkungsverfahren im Frühjahr 2007 und der Vorprüfung durch das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) genehmigte der Gemeinderat die definitive Version.

Die Einsprachefrist läuft bis am 14. November. Einspracheverhand- lunge sind auf Anfang Dezember festgesetzt. Die Inkraftsetzung der Ortsplanung, die jene aus dem Jahr 1981 ersetzt, kann nach einem Ja der Gemeindeversammlung und der Genehmigung durch das AGR erfolgen.

Neue Bauzonen

«Die Gemeinde will weiterhin wachsen», heisst es im Erläuterungsbericht. Das Wachstum solle jedoch zurückhaltend und auf die vorhandene Erschliessung abgestimmt werden. An diesem Ziel wird festgehalten. Gegenüber der Auflage im Mitwirkungsverfahren ergeben sich jedoch einige Änderungen, wie Ortsplaner Beat Kälin vom Büro Ecoptima in Bern erklärt.

Auf eine vorgesehene Erweiterung der Bauzone im Senggi wird verzichtet. Das Land bleibt in der Landwirtschaftszone. An der umstrittenen Einzonung im Gebiet Nelkenweg/Hertigässli wird aber festgehalten, die Erschliessung soll jedoch vom Hertigässli aus erfolgen. Eingezont wird auch in der Juhei. Dafür werden drei Bauernbetriebe in Bauernhofzonen umgezont. Mit der Revision werden zwei Änderungen genehmigt: Für das Alterswohnheim Rosenau am Klostergässli wird eine erweiterte Zone für öffentliche Nutzung geschaffen. Und am Feldweg, nahe der Autobahn, entsteht eine Zone für Reitsport. Eine andere ebenfalls vorgesehene Zone für Reitsport am Feldgässli fällt weg.

Neu mit Gefahrenkarte

Neben dem Zonenplan 1 mit den Bauzonen und dem Zonenplan 2 mit den Landschafts- und Baumschutzgebieten gehört neu ein Plan mit Gefahrenhinweisen zur Ortsplanung. In dieser Gefahrenkarte ist auch der geplante Abflusskorridor über den Flugplatz eingetragen. Mit der in der Revision vollzogenen Waldfeststellung wurde der Wald gegenüber der Bauzone genau abgegrenzt. Das führt vor allem im Gebiet Tellspielareal zu einer Verkleinerung der Bauzone. Diese Abgrenzung erfolgt auch gegenüber der im Entwurf nicht enthaltenen Hotelzone Heimwehfluh.

Tempo 30 ist möglich

Im Mitwirkungsverfahren war auch der Verkehrsrichtplan aufgelegt worden, der im ganzen Siedlungsgebiet – mit Ausnahme der Hauptstrasse – Tempo 30 vorsieht. Da es sich um einen behördenverbindlichen Richtplan handelt, muss er nicht der Gemeindeversammlung vorgelegt werden und liegt jetzt nicht auf. Der Gemeinderat hat in eigener Kompetenz diesen Richtplan bereits beschlossen. Vor der Einführung der Massnahmen müssen sie jedoch – mit der Möglichkeit von Einsprachen – publiziert werden.

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