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Blausee verkauft

Die bekannte Berner Hess-Gruppe trennt sich von einem weiteren Geschäftszweig und konzentriert sich auf das Weingeschäft. Sie verkauft die Blausee AG an Max Lienhard, den langjährigen Chef der Hess-Gruppe.

Im Zusammenhang mit der Fokussierung auf ihr Kerngeschäft, die Herstellung und den Vertrieb von Wein, macht die Berner Hess-Gruppe einen nächsten Schritt: Sie verkauft die Blausee AG an Max Lienhard, den langjährigen CEO und heutigen Verwaltungsratspräsidenten der Hess-Gruppe. Im Mai dieses Jahres hatte das Unternehmen bereits die Berner Münsterkellerei an Eichhof verkauft. Schon 2002 hatte sich die Hess-Gruppe von den Valser Mineralquellen getrennt;?diese gingen an den Getränkegiganten Coca-Cola.

Zur Blausee AG gehören der über 20 Hektaren grosse Naturpark mit dem Blausee, das Hotel mit Spa-Bereich, zwei Restaurants und die bekannte Forellenzucht. Ausserdem betreibt die Blausee AG das eben erst renovierte Klosterhotel auf der St.Petersinsel im Bielersee. Insgesamt beschäftigt die Blausee AG rund 100 Mitarbeitende. «Ich erreiche zwar das AHV-Alter, möchte meine Zeit aber nicht in der Hängematte verbringen», begründet Max Lienhard den Kauf. Ende 2008 wird er seine Funktionen in der Hess-Gruppe aufgeben. Durch seine Tätigkeit bei der Hess-Gruppe habe er seit Jahren die Anlagen am Blausee weiterentwickelt, «da steckt viel Herzblut drin». Das Unternehmen sei gut aufgestellt. «Aber es ist noch weiteres Entwicklungspotenzial vorhanden.» Lienhard denkt unter anderem an einen Ausbau der Bio-Forellenzucht oder eine Erweiterung der Hotelkapazitäten.

An der Geschäftsführung will Lienhard nichts verändern; das Ehepaar Marcel und Marianne Baillods wird die beiden Betriebe weiterhin führen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Baillods zudem eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen übernehmen.

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