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Bethli Küng vor dem letzten Tanz auf dem politischen Parkett

Nach 16 Jahren scheidet Bethli Küng-Marmet aus dem Grossen Rat aus. Die 68-jährige Oberländer SVP-Politikerin war – wie sie selber sagt – «nid ging e Gäbigi». Im Interview klammert Bethli Küng auch erlittene Tiefschläge nicht aus.

SVP-Grossrätin Bethli Küng-Marmet an der Grossratssession vom vergangenen  Januar im Berner Rathaus.  Nach 16 Jahren legt die engagierte  Politikerin  aus Saanen ihr Mandat nun nieder und bestreitet somit nur noch die Frühlingssession in der zweiten Märzhälfte.
SVP-Grossrätin Bethli Küng-Marmet an der Grossratssession vom vergangenen Januar im Berner Rathaus. Nach 16 Jahren legt die engagierte Politikerin aus Saanen ihr Mandat nun nieder und bestreitet somit nur noch die Frühlingssession in der zweiten Märzhälfte.
Andreas Blatter
Engagiert wie immer:  Bethli Küng-Marmet in einer Debatte.
Engagiert wie immer: Bethli Küng-Marmet in einer Debatte.
Andreas Blatter
Die Sanierung des Lauenensees liegt Grossrätin Bethli Küng-Marmet am Herzen. Hier trifft sie sich mit «Lauenensee»-Komponist Schöre Müller.
Die Sanierung des Lauenensees liegt Grossrätin Bethli Küng-Marmet am Herzen. Hier trifft sie sich mit «Lauenensee»-Komponist Schöre Müller.
Andreas Blatter
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Sie wirken immer noch sehr motiviert. Bethli Küng, warum legen Sie ihr Grossratsmandat nieder? Bethli Küng: Bei der SVP gilt eine Amtszeitbeschränkung von vier Legislaturen. Aber mein Ziel war ursprünglich sowieso, nach 12 Jahren – also mit dem Erreichen des AHV-Alters – aufzuhören.

Und warum haben Sie sich 2010 wieder zur Wahl gestellt? Nach der 2008 erfolgten Abspaltung der BDP von unserer Partei galt es, die uns verbliebenen Sitze zu verteidigen. Ich wurde gebeten zu bleiben – und ich blieb aus Überzeugung.

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