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Berner Oberland-Bahn mit Gewinnrückgang

Die Berner Oberland-Bahn (BOB) hat im ersten Halbjahr 2008 zwar mehr Passagiere befördert, aber deutlich weniger verdient.

Dem Bahnunternehmen blieb ein Gewinn von lediglich 8000 Franken. Vor einem Jahr waren es noch 300'000 Fr. gewesen.

Der Gewinnrückgang hänge mit den Abgeltungen von Bund und Kanton zusammen, teilte die BOB am Montag mit. Diese gingen gegenüber dem Vorjahr um 624'000 Fr. auf 6,861 Mio. Fr. zurück. Operativ schrieb die BOB sogar rote Zahlen: Der Betriebsverlust (EBIT) belief sich auf 160'000 Franken, nach einem Gewinn von 189'000 Fr. ein Jahr zuvor.

Gut gefüllt waren die Züge: Zwischen Interlaken Ost, Lauterbrunnen und Grindelwald waren 2,36 Millionen Passagiere unterwegs. Das sind 8,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Der Verkehrsertrag, der zum grössten Teil aus dem Reiseverkehr stammt, stieg von 3,706 Mio. Fr. auf 4,060 Mio. Franken. Der gesamte Betriebsertrag beläuft sich auf 13,385 (Vorjahr: 13,349) Mio. Franken. Dem steht ein Betriebsaufwand von 11,024 (10,423) Mio. Fr. gegenüber.

Der Schynige Platte-Bahn (SPB), der historischen Zahnradbahn der BOB, sei der Saisonstart gut gelungen, heisst es in der Mitteilung weiter. In den ersten fünf Wochen der Saison bis am 30. Juni verzeichnete die SPB 3 Prozent mehr Gäste (36 204).

Das Ergebnis mit einem Verlust von 444'000 Fr. sei nach fünfwöchigem Betrieb noch nicht aussagekräftig. Die SPB fährt von Ende Mai bis Ende Oktober.

SDA/mus

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