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BDP präsentiert ihre Kandidaten

Zwei Frauen und 14 Männer aus Thun und der Region kandidieren für den Grossen Rat: Die BDP-Sektionen Stadt Thun, Oberhofen, Glütschbach und Zulg präsentieren ihre erste und volle Wahlliste. Ihr Ziel: Zwei bis drei Sitze.

«Die BDP ist ein Pflänzchen, das immer mehr Wurzeln hat, sich langsam zu einem Strauch und hoffentlich bald zu einem Baum entwickelt», begrüsste Ursula Haller, Präsidentin der BDP Stadt Thun, am Dienstagabend die gut 60 Anwesenden im Restaurant Zur Metzgern. Der Grund der ausserordentlichen Parteiversammlung: Die vier BDP-Sektionen im künftigen Verwaltungskreis Thun (Thun, Oberhofen, Glütschbach und Zulg) nominierten ihre 16 Grossrats-Kandidatinnen und -Kandidaten für ihre gemeinsame Wahlliste.

«Unser Ziel sind zwei bis drei Sitze», sagt Markus Luginbühl, Sekretär der BDP Stadt Thun. «Pro Sitz benötigen wir sechs Prozent Wähleranteil», rechnete Klaus Baur vor, Wahlleiter der BDP Kanton Bern und Niedersimmentaler Alt-Regierungsstatthalter. Der Leiter für die Arbeitsgruppe Wahlen 2010 im Verwaltungskreis Thun ist der BDP-Grossratskandidat Beat Haldimann aus Heimenschwand.

«Ich will mithelfen»

Die beiden Frauen und die 14 Männer stellten sich dem Plenum vor und sprachen über ihre Motivation, weshalb sie kandidieren und weshalb gerade für die BDP. «Statt nur reden will ich jetzt mitmachen», sagte Eveline Schwab-Grünig aus Thun. «Die Grossratswahlen sind eine wichtige Erfahrung, und eine Kandidatur für den Thuner Stadtrat interessiert mich auch», liess der jüngste auf der Liste, Simon Werren aus Thun, wissen. «Ich will mithelfen, die BDP zum Erfolg zu führen», betonte Thomas Marghitola, ein Thuner mit Bündner Wurzeln. «Ich bin ein BDP-ler der ersten Stunde, weil ich diesen mutigen Schritt einer neuen Partei und Politik unterstützen will», sagte Mathias Kohler, Unternehmer aus Uetendorf und gebürtiger Meiringer.

Auch Ilir Hoxha aus Thun, ursprünglich aus dem Kosovo und seit langem eingebürgert, möchte in die Politik einsteigen: «Ich will der Schweiz als Dank etwas zurückgeben und mich für Lösungen in den Bereichen Integration und Jugendgewalt engagieren, insbesondere mit Jugendlichen aus dem Balkan.»

«Ein historischer Moment»

«Wir freuen uns, dass wir im künftigen Verwaltungskreis Thun bereits 216 Mitglieder zählen, der Frauenanteil über 35 Prozent beträgt und auch viele Junge bei uns sind», sagt Markus Luginbühl. Einstimmig wurden die beiden Frauen und 14 Männer zuhanden der Nominationsversammlung der Kantonalpartei vom 21. Oktober verabschiedet. Die Regierungsrats- und Grossratswahlen finden am 28. März 2010 statt.

In Namen der BDP schloss die Thuner Gemeinderätin und Nationalrätin Ursula Haller den Nominationsabend: «Die Präsentation unserer ersten Liste für die BDP-Sektionen im Verwaltungskreis Thun für den Grossrat ist ein historischer Moment.» Eine Aussage, welche die Anwesenden mit langem Applaus quittierten.

Franziska Streun

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