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Ballenberg-Präsident gesteht Fehler ein

Warum das Freilichtmuseum Ballenberg die Gründe für die plötzliche Kündigung der Museumsdirektorin Katrin Rieder noch immer nicht öffentlich gemacht hat. Und welche Fehler der Stiftungsrat begangen hat, nennt Präsident Yves Christen im Interview.

Holz spalten am Montagvormittag vor dem Gebäudeteil des Gutshofs von Novazzano auf dem Gelände des Freilichtmuseums, v.l.: Forstwart Armin Flück, Zivildienstler Marius Langenegger und Zimmermann Hermes Thöni.
Holz spalten am Montagvormittag vor dem Gebäudeteil des Gutshofs von Novazzano auf dem Gelände des Freilichtmuseums, v.l.: Forstwart Armin Flück, Zivildienstler Marius Langenegger und Zimmermann Hermes Thöni.
Hans Urfer
Peter Kohler, neuer Betriebsdirektor des Freilichtmuseums Ballenberg, Peter Flück, Präsident des Stiftungsrates Ballenberg, und Hans Ulrich Glarner, Vorsteher des Amtes für Kultur Kanton Bern, von links, während der Medienkonferenz vom 15. Februar 2016.
Peter Kohler, neuer Betriebsdirektor des Freilichtmuseums Ballenberg, Peter Flück, Präsident des Stiftungsrates Ballenberg, und Hans Ulrich Glarner, Vorsteher des Amtes für Kultur Kanton Bern, von links, während der Medienkonferenz vom 15. Februar 2016.
Keystone
Es riecht nach Enge und Armut: Die Küche im Eggiwiler Bauernhaus, das auf dem Ballenberg wiederaufgebaut wurde.
Es riecht nach Enge und Armut: Die Küche im Eggiwiler Bauernhaus, das auf dem Ballenberg wiederaufgebaut wurde.
Markus Hubacher
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Freie Mitarbeiter des Museums haben Ihnen geschrieben, Stiftungsräte wurden nicht informiert, Wissenschaftler reden von fehlender Transparenz: Sie alle wollen endlich Klarheit über die Vorgänge rund um die Kündigung von Direktorin Katrin Rieder, Herr Christen. Als oberster Funktionär des Stiftungsrates verfügen Sie über alle Informationen. Warum schweigen Sie auch zwei Wochen nach der mitgeteilten Kündigung? Yves Christen: Wir sind auf den Wunsch von Frau Rieder, eine schriftliche Stillschweigevereinbarung, eingegangen. Arbeitsrechtlich ist dies durchaus üblich und wir haben dem zugestimmt. Ich kann deshalb zu den Umständen, die zur Trennung führten, keine Auskunft geben. Dass jetzt von allen Seiten Fragen kommen, verstehe ich. Wir haben diese Reaktionen unterschätzt und können jetzt nichts sagen. Das bedaure ich, es ist aber eine Tatsache.

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