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Auf kleinen Rollen blitzschnell den Asphalt hinuntersausen

Mit über 60 Stundenkilometern auf 20 Minirädern den Endweg hinunterrasseln: Die besten Rollerrodler Europas trugen in Grindelwald die allererste Europameisterschaft aus.

Kurventechnik-Stilstudie mit Thomas Schopf vom SC Obdach, dem Vizeeuropameister im Rollerrodeln.
Kurventechnik-Stilstudie mit Thomas Schopf vom SC Obdach, dem Vizeeuropameister im Rollerrodeln.
Anne-Marie Günter

Ein leises Rattern vor der «Tschäppelkurve» am Endweg, dann taucht zwischen den werbetechnisch verpackten Strohballen und der mit Sandsäcken gestützten Bretterwand ein Sportler im Renndress auf einem Rodel auf, windschnittig auf dem Rücken, den behelmten Kopf leicht aufgerichtet, ein Handschuh berührt den Boden, die mit Pneustücken beklebten Turnschuhe sind ausgestreckt oder korrigierend auf dem Asphalt. Das Rattern verursachen die zwanzig Rollen, welche im Sommer die Rodelkufen ersetzen. Für den Österreicher Michael Scheikl, der an beiden Rennen am Wochenende vom 21. und 22.September die schnellste Zeit erzielt hat, ist das Rollerrodeln eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit für die Sportart Naturbahnrodeln. Immerhin: Er ist jetzt Europameister, und zwar der allererste im Rollerrodeln.

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