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Auch die Jungen mögens urchig

Ländlermusik ist nur etwas für ergraute Häupter, so ein gängiges Vorurteil. Weit gefehlt: Um der jungen Szene in der Region gerecht zu werden, gibt es neu auch im Oberland eine Jungmusikanten-Stubete.

Jürg Spielmann
Adrian Reichen (19) und Karin Wyssen (19) aus Frutigen, Gastmusiker Werner Brügger, Adelboden, und die Reichenbacherin Ines Wittwer (16, v.l.) musigen, dass es nur so eine Freude ist.
Adrian Reichen (19) und Karin Wyssen (19) aus Frutigen, Gastmusiker Werner Brügger, Adelboden, und die Reichenbacherin Ines Wittwer (16, v.l.) musigen, dass es nur so eine Freude ist.
Markus Hubacher
«Die Volksmusik? Das ist Freude! Die tut gut und ist gut fürs Gemüt!», findet Jungmusikant und Flötist Oliver Marti (14), Spiez.
«Die Volksmusik? Das ist Freude! Die tut gut und ist gut fürs Gemüt!», findet Jungmusikant und Flötist Oliver Marti (14), Spiez.
Markus Hubacher
«Die Volksmusik ist für mich Erholung von der Klassik», erklärt Thomas Tschudin (17), Matten bei Interlaken.
«Die Volksmusik ist für mich Erholung von der Klassik», erklärt Thomas Tschudin (17), Matten bei Interlaken.
Markus Hubacher
«Das Schwyzerörgeli hat vorne 31 und am Bass in der Regel 18 Knöpfe. Es verfügt über  zweieinhalb bis drei Oktaven», erläutert Mitorganisator Christian Scheuner, Heimenschwand.
«Das Schwyzerörgeli hat vorne 31 und am Bass in der Regel 18 Knöpfe. Es verfügt über zweieinhalb bis drei Oktaven», erläutert Mitorganisator Christian Scheuner, Heimenschwand.
Markus Hubacher
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Wie viele Tasten hat eigentlich ein Schwyzerörgeli? Die unerwartete Frage des unwissenden Besuchers sorgt für ein Schmunzeln – aber auch für kurzes Grübeln am Tisch der Musikanten. Vorab seien die Tasten ja Knöpfe, heisst es erst einmal erklärend. Und hinten, also beim Bass, könne deren Anzahl variieren. Es folgt flugs der prüfende Blick aufs faltenreiche Instrument. «Das Schwyzerörgeli hat vorne 31 und am Bass in der Regel 18 Knöpfe. Es verfügt über zweieinhalb bis drei Oktaven und hat etwa 50 Töne.» Der das sagt, ist Christian Scheuner – und der dürfte es wissen.

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