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Auch die Jungen mögens urchig

Ländlermusik ist nur etwas für ergraute Häupter, so ein gängiges Vorurteil. Weit gefehlt: Um der jungen Szene in der Region gerecht zu werden, gibt es neu auch im Oberland eine Jungmusikanten-Stubete.

Adrian Reichen (19) und Karin Wyssen (19) aus Frutigen, Gastmusiker Werner Brügger, Adelboden, und die Reichenbacherin Ines Wittwer (16, v.l.) musigen, dass es nur so eine Freude ist.
Adrian Reichen (19) und Karin Wyssen (19) aus Frutigen, Gastmusiker Werner Brügger, Adelboden, und die Reichenbacherin Ines Wittwer (16, v.l.) musigen, dass es nur so eine Freude ist.
Markus Hubacher
«Manchmal werde ich  wegen meines Hobbys auch etwas belächelt – das ist mir aber egal», beteuert Karin Wyssen (19), Frutigen.
«Manchmal werde ich wegen meines Hobbys auch etwas belächelt – das ist mir aber egal», beteuert Karin Wyssen (19), Frutigen.
Markus Hubacher
Personalisiertes Örgeli an der noch jungen Jungmusikanten-Stubete.
Personalisiertes Örgeli an der noch jungen Jungmusikanten-Stubete.
Markus Hubacher
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Wie viele Tasten hat eigentlich ein Schwyzerörgeli? Die unerwartete Frage des unwissenden Besuchers sorgt für ein Schmunzeln – aber auch für kurzes Grübeln am Tisch der Musikanten. Vorab seien die Tasten ja Knöpfe, heisst es erst einmal erklärend. Und hinten, also beim Bass, könne deren Anzahl variieren. Es folgt flugs der prüfende Blick aufs faltenreiche Instrument. «Das Schwyzerörgeli hat vorne 31 und am Bass in der Regel 18 Knöpfe. Es verfügt über zweieinhalb bis drei Oktaven und hat etwa 50 Töne.» Der das sagt, ist Christian Scheuner – und der dürfte es wissen.

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