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Armee und Rega beseitigen Luftfahrthindernisse

Die 1969 erstellte Luftseilbahn Gündlischwand–Iselten wird nicht mehr benutzt. Gegenwärtig wird die stillgelegte Seilbahn von der Armee und der Rega abgebaut. Ein Gewinn für alle Beteiligten.

Beim Abbau der Luftseilbahn Gündlischwand–Iselten steht ein zwölf Mann starkes Detachement von Armeeangehörigen, die im Zivilleben als Seilbahner oder Baufachleute arbeiten, drei Wochen lang im Einsatz. Sie haben zuerst das 3,5 Tonnen schwere Tragseil der Bahn entfernt, dann die sechs Stützmasten von den Betonsockeln gelöst und mit einem Rest des Zugseils in die gewünschte Richtung umgelegt.

Weil keine Baupläne mehr vorhanden waren, musste das Gewicht der Masten vor dem Helitransport geschätzt werden. Die Schätzungen ergaben pro Mast 2,5 bis 4 Tonnen, je nach Grösse und Konstruktion. Je höher ein Heli fliegt und je wärmer die Umgebungsluft ist, desto weniger Last kann er transportieren, weil die Luft leichter wird und weniger trägt. An einem heissen Sommertag, an dem es auf Alp Iselten (1742 Meter über Meer) über 25 Grad warm ist, kann so ein Seilbahnmast nicht als Ganzes abtransportiert werden. Also müssen ihn die Armeeangehörigen mit dem Schneidbrenner in Teile schneiden.

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