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An der langen Leine weg vom Fels

Am alljährlichen Kurs für Helikopterrettungen mit der langen Rettungsleine nahmen am Samstag 20 Spezialisten teil. Und dies bei «idealem» Rettungswetter: Schneetreiben, Regen und Nebel. Vier einheimische Nachwuchs-Bergretter können ab sofort operativ eingesetzt werden.

Schnell und sicher: Nachwuchs-Bergretter Sämi von Allmen (rechts) bringt den Probanden Werner Michel 30 Meter unter dem Helikopter hängend weg von der Felswand. Im Hintergrund ist die Air-Glaciers-Basis zu sehen.
Schnell und sicher: Nachwuchs-Bergretter Sämi von Allmen (rechts) bringt den Probanden Werner Michel 30 Meter unter dem Helikopter hängend weg von der Felswand. Im Hintergrund ist die Air-Glaciers-Basis zu sehen.
Bruno Petroni

Immer wieder kommt es vor, dass Bergretter nur mit Hilfe der Longline zu in steilen Felswänden blockierten oder verunfallten Alpinisten gelangen können, um diese aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Etwa, wenn wegen des grossen Gefälles oder wegen darüber liegender Felsnasen und Vorsprüngen der Einsatz einer Rettungswinde nicht infrage kommt. Dies ist gerade im Lauterbrunnental oft der Fall, beispielsweise bei der Bergung von verunfallten Basejumpern. Die Luftrettung mit der extrem langen Leine wird im Lauterbrunnental seit rund 20 Jahren erfolgreich in der Bergrettung angewendet.

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