Zum Hauptinhalt springen

Adolf Ogi macht Walkringer Kinder glücklich

Walkringen startete ohne Budget ins 2013 und strich die Beiträge ans Skilager. Dies hat Alt-Bundesrat Adolf Ogi in der Berner Zeitung gelesen. Seine Stiftung «Freude herrscht» sprang ein.

Laura Fehlmann
Adolf Ogi mit einer Gruppe Kinder auf der Piste an der Lenk, während dem Jugendskilager 2011 von Swiss-Ski.
Adolf Ogi mit einer Gruppe Kinder auf der Piste an der Lenk, während dem Jugendskilager 2011 von Swiss-Ski.

«Kein Geld fürs Skilager» titelte diese Zeitung im Dezember 2012. Die Gemeindeversammlung hatte damals das Budget 2013 zurückgewiesen. Weil kein Budget vorlag, strich die Gemeinde alle nicht gebundenen Ausgaben, zum Beispiel die Beiträge an Leuchtwesten für Schulkinder und eben das obligatorische Skilager.

Der Titel des BZ-Artikels löste in Walkringen keine Freude aus, weckte aber die Aufmerksamkeit von Alt-Bundesrat Adolf Ogi. Er überflog den Text, zögerte nicht lange und kontaktierte Gemeindepräsidentin Christine Hofer (SVP). Danach überwies er aus Geldern seiner Stiftung «Freude herrscht» (siehe Box) den Betrag, den sonst die Gemeinde ans Skilager bezahlt. «Das sind 140 Franken pro Kind, zwischen 2000 und 3000 Franken pro Jahr», sagt Hofer.

340 Franken pro Kind

Die Schule ist froh über den Zustupf. Die Tage im Walliser Jeizinen wären nicht gestrichen worden, die Eltern hätten aber mehr zahlen müssen. Das obligatorische Lager für die 7.- bis 9.- Klässler kostet total rund 340 Franken pro Kind.

Im Januar 2014 fahren 38 Oberstufenschüler nach Saas-Grund. Dort werden sie während fünf Tagen auf den Skis stehen oder das Snowboard ausprobieren – wiederum mit der Hilfe von «Freude herrscht». «Die Stiftung wird die Beiträge noch für weitere zwei Jahre übernehmen», sagt Christine Hofer.

Ogi habe gesagt, er besuche die Kinder wenn möglich im Lager. Trotz des Zustupfs bleiben die Finanzen in Walkringen schlecht, eine Steuererhöhung ist in Sicht.

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch