Adelboden sucht immer noch einen Investor für das Alpenbad

Adelboden

Bis heute konnte das Projekt Alpenbad nicht zum Verkaufsabschluss gebracht werden. Die Vermarktungsfirma bleibt aber optimistisch und rechnet nicht damit, dass eine Verlängerung der Baubewilligungsfrist notwendig sein wird.

Immer noch eine Vision: Projektskizze vom Alpenbad Adelboden. Bild zvg

Immer noch eine Vision: Projektskizze vom Alpenbad Adelboden. Bild zvg

(Bild: zvg)

Wie die Swiss Spa Group AG (SSG) mitteilt, dauern die Investorengespräche über das Projekt Alpenbad Adelboden an, «die Positionierung des derzeitigen Konzeptes wird erneut überprüft». Nach intensiven Gesprächen hätte bis zum heutigen Tag das Projekt Alpenbad Adelboden noch nicht zum Verkaufsabschluss gebracht werden können. 2010 geriet das Projekt ins Stocken, als sich die Investoren aus Kuwait aus dem 140-Millionen-Projekt zurückzogen. Die SSG blieb auf unbezahlten Rechnungen in der Höhe von 7 Millionen Franken sitzen.

Weiter heisst es, die SSG sei konzentriert mit mehreren potenziellen Investoren in Verhandlungen. «Die Verhandlungsgespräche mit den Interessenten bestärken uns in der Qualität des Projektes und der Aussicht auf einen Abschluss der Verträge», erklärt Daniel Kündig, Präsident des Verwaltungsrates und Gesamtprojektleiter Alpenbad Adelboden. Die Gespräche und die Überarbeitung des Projektes zeigten, dass eine Positionierung im 4-Stern-Plus-Bereich für die Marktnachfrage besser geeignet wäre. Weder die Konzeption, noch die Qualität des Projektes änderten sich dabei. Die SSG überarbeitet vielmehr mit Spezialisten das Betriebskonzept der bisherigen Positionierung im 5-Stern-Bereich. Auf der Basis der neuen Positionierung würden die Verhandlungen geführt.

«Am Projekt festhalten»

Heinz Reber, Vizepräsident des Verwaltungsrates der SSG, der derzeit im Ausland Investorengespräche führt, beurteilt die Marktsituation folgendermassen: «Der Qualität, dem Konzept sowie dem Mut zur Grösse von Adelboden mit diesem zukunftsfähigen Projekt ist Sorge zu tragen. Am Projekt ist trotz der ungünstigen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen für einen Investor festzuhalten.»

Sollte es bis am 15.September 2012 nicht zum Baubeginn kommen, wird eine Verlängerung der Baubewilligungsfrist beim Regierungsstatthalter beantragt. «Wir gehen jedoch momentan nicht davon aus, dass eine Verlängerung tatsächlich notwendig sein wird», konstatiert Rolf Wieland, Geschäftsführer der Pearl of Switzerland Development AG (POSD), 100-prozentige Tochterfirma der SSG und Objektgesellschaft des Projektes Alpenbad Adelboden. «Die vielfältigen, derzeitigen Nutzungen auf dem Baugelände können aus Sicht der POSD bis Ende Juni 2012 bestehen bleiben», so Wieland.

pd/fl/Berner Oberländer

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