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Aare vor Brienzersee: Positives Echo

Das Konzept für die Gestaltung der Hasliaare zwischen der Aareschlucht und dem Brienzersee ist auf ein positives Echo gestossen. Nur wenige Eingaben sind eingegangen. 2014 soll der Gewässerrichtplan genehmigt werden.

Der Bereich von Hasliaare und Aare: Die violett schraffierten Bereiche sind Siedlungsentwicklungsgebiete, welche in jedem Fall vor Hochwasser geschützt werden müssen.
Der Bereich von Hasliaare und Aare: Die violett schraffierten Bereiche sind Siedlungsentwicklungsgebiete, welche in jedem Fall vor Hochwasser geschützt werden müssen.
zvg

Ende Juni 2013 hat das kantonale Tiefbauamt der Bevölkerung an einem Informationsanlass das Konzept für den künftigen Hochwasserschutz an der Hasliaare zwischen Aareschlucht und dem Brienzersee vorgestellt. Dieses soll in einem Gewässerrichtplan festgelegt werden. Das teilt der Kanton Bern am Dienstag mit.

Der heutige Gerinneverlauf der Aare bleibt unverändert, weil Strasse auf der linken und Bahn auf der rechten Seite der Aare keinen Spielraum für Verbreiterungen zulassen. Einzig zwischen Aareschlucht und Balm soll die Aare jeweils auf einer Seite leicht verbreitert werden, um genügend Abflusskapazität zu erhalten und so die benachbarten Siedlungen und Gewerbegebiete besser vor Hochwasser zu schützen. Zwischen Balm und dem Brienzersee werden die Vorländer abgesenkt. Daneben wird der heute monotone Gerinnelauf ökologisch aufgewertet.

Wenige Einsprachen

Während der öffentlichen Mitwirkung im Juli 2013 hatte die Bevölkerung Gelegenheit, den Gewässerrichtplan einzusehen und eine Stellungnahme dazu abzugeben. Am Ende sind sechs Eingaben - drei von Privatpersonen, zwei von Gewerbebetrieben und eine von einer nationalen Umweltschutzorganisation - eingegangen. Inhaltlich stellen sie das Konzept nicht in Frage, sondern weisen auf einzelne Bereiche hin, wo Anpassungen vorgenommen werden sollten.

Einige Anliegen konnten in den Richtplan aufgenommen werden. Andere können auf Stufe Richtplan nicht abschliessend behandelt werden, sondern müssen in der nächsten Planungsphase geprüft werden, wenn aus dem groben Richtplan ein detaillierter Wasserbauplan erarbeitet wird.

Bau in mehreren Etappen

Mit der Genehmigung des Richtplans durch den Regierungsrat ist voraussichtlich im Verlauf des nächsten Jahres zu rechnen. Anschliessend wird die zu gründende Hasliaare-Kommission einen Fahrplan für die Projektierung und bauliche Umsetzung der im Richtplan vorgesehenen Massnahmen erstellen.

Der Bau der Hochwasserschutzmassnahmen und ökologischen Aufwertungen wird aufgrund des grossen Bauvolumens sicherlich in verschiedenen Etappen erfolgen und sich über eine längere Zeit hinweg ziehen.

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