Viehmarktplatz: Keine Einsprachen

Thun

Gegen die geplante Umnutzung des Viehmarktplatzes in Thun sind keine Einsprachen eingegangen. Damit sollte dem Projekt mit Gartenwirtschaft, Pétanquebahnen und Freiluftbillard nichts mehr im Wege stehen.

Initiantin Jeannette Hänni und ihr Partner Marc Zwahlen auf dem Viehmarktplatz. Gegen ihr Projekt gingen keine Einsprachen ein.

Initiantin Jeannette Hänni und ihr Partner Marc Zwahlen auf dem Viehmarktplatz. Gegen ihr Projekt gingen keine Einsprachen ein.

(Bild: Patric Spahni)

Zumindest für einen Sommer erhält der Thuner Viehmarktplatz im Grabengut neues Leben. Gegen ein privates Projekt sind nach Auskunft des Regierungsstatthalters keine Einsprachen eingegangen. Damit können Jeannette Hänni, Betreiberin der Musikbar Funkhouse am Rathausplatz, und ihr Partner auf dem Platz ein Bistro mit fünfzehn Aussentischen installieren.

Um wie geplant am 1.Juni starten zu können, hatten die Initianten von Regierungsstatthalter Fritschi bereits eine auf drei Monate beschränkte Festwirtschaftsbewilligung für eine saisonale Nutzung erhalten.

Von 10 bis 22 Uhr

Mit der bald zu erwartenden Baubewilligung wird die geplante Umnutzung dann für längere Zeit möglich. Neben einem Bistro geplant sind auch Pétanquebahnen, Outdoor-Billard- und Schachtische. Die Nutzung ist jeweils von 10 bis 22 Uhr vorgesehen.

Musikalische Beschallung erlaubt die Stadt ebenso wenig wie Werbebanner. Sie hat als Grundeigentümerin das Baugesuch mitunterzeichnet und steht hinter dem privaten Projekt. Die Stadt betrachtet dieses als Zwischennutzung.

Bekanntlich wurde der geplante Ideenwettbewerb für die künftige Nutzung sistiert, weil die Grabenstrasse und der Berntorkreisel im Rahmen des Bypass Thun-Nord umgestaltet werden.

rdh/mik/TT

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