Thun soll vom Image als «Stadt der Alten» befreit werden

Thun

Nachdem im Februar eine Petition für ein attraktives Nachtleben eingereicht wurde, hat sich nun der überparteiliche Verein «Pro Nachtleben Thun» gebildet.

Viele Vorschriften und Regeln bezüglich Nachtleben würde nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen, so die Argumentation des neu gegründeten Vereins.

Viele Vorschriften und Regeln bezüglich Nachtleben würde nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen, so die Argumentation des neu gegründeten Vereins.

(Bild: Christian Helmle)

Der neu gegründete, überparteiliche Verein «Pro Nachtleben Thun» will Thun vom Image als «Stadt der Alten» befreien, wie es in einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag heisst.

Weiter ist es das Ziel der neuen Vereinigung, auf die hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Nachtlebens aufmerksam machen und seitens der Politik mehr Verständnis und Engagement für ein lebendiges und vielfältiges Nachtleben in Thun zu fordern.

Veraltete Vorschriften

Viele Vorschriften und Regeln bezüglich Nachtleben würden nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen und müssten gelockert werden, damit Thun auch für jüngere Generationen attraktiver wird, so die Argumentation in der Mitteilung.

In einem ersten Schritt will der Verein Kontakt mit Club- und Barbetreibern und Veranstaltern aufnehmen, um Bedürfnisse abzuklären und Möglichkeiten für ein gemeinsame Vorgehen zu prüfen, wie etwa die Ausarbeitung eines Nachtlebenkonzepts wie in der Stadt Bern. Weiter will sich der Thuner Verein gemeinsam mit «Pro Nachtleben» in Bern und Biel auf kantonaler Ebene für mehr Gemeindekompetenz im Gastgewerbebereich engagieren.

sih/pd

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