Zweisimmen

Regierung stellt sich hinter Spitalneubau in Zweisimmen

Zweisimmencsoll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Berner Kantonsregierung steht hinter der Entscheidung der Spital STS AG.

Neubau ohne Geburtshilfeabteilung: Das Spital Zweisimmen soll abgerissen werden.

Neubau ohne Geburtshilfeabteilung: Das Spital Zweisimmen soll abgerissen werden. Bild: Markus Hubacher

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Die Berner Kantonsregierung findet es richtig, dass die Spital STS AG das Spital in Zweisimmen abreissen und durch einen Neubau ersetzen will. Das schreibt sie in einer am Montag veröffentlichten Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

Erst ein Neubau werde es der Spital Simmental-Thun-Saanenland (STS) AG ermöglichen, in Zweisimmen ein innovatives Versorgungsmodell optimal und wirtschaftlich umzusetzen. Kosteneffiziente Behandlungen erforderten flexible bauliche Strukturen, steht in der Antwort weiter.

Neubau ohne Geburtshilfeabteilung

Die Kantonsregierung stellt sich in ihrer Antwort auch hinter den Entscheid der STS AG, in Zweisimmen die Geburtshilfe aufzugeben. Geburtshilfe sei zwar eine «zentrale gesundheitspolitische Aufgabe». Das bedeute aber nicht, dass an jedem Spital oder Gesundheitszentrum eine Geburtshilfeabteilung bestehen müsse.

Die Kantonsregierung reagiert mit diesen Aussagen auf einen Vorstoss des Simmentaler SVP-Grossrats Thomas Knutti und Mitunterzeichnern. Knutti schrieb in seiner Interpellation, das bestehende Spitalgebäude in Zweisimmen sei lediglich 38-jährig. Das Büro des bernischen Grossen Rats hat seinen Vorstoss für dringlich erklärt. (tag/sda)

Erstellt: 03.11.2014, 15:31 Uhr

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