Thun

Bald gibts in Thun 25 Velospot-Stationen

ThunVon 14 auf 25 Stationen: Das Thuner Bikesharing-Angebot Velospot wird auf diesen Herbst hin ausgebaut. Einige neue Stationen sind bereits jetzt in Betrieb. Bis Herbst stehen den Velofahrerinnen und Velofahrern 120 rote Fahrräder zur Verfügung.

Das Bikesharing-System Velospot findet bei den Nutzerinnen und Nutzern in der Stadt Thun so grossen Anklang, dass die Anzahl Stationen massiv ausgebaut wird.

Das Bikesharing-System Velospot findet bei den Nutzerinnen und Nutzern in der Stadt Thun so grossen Anklang, dass die Anzahl Stationen massiv ausgebaut wird. Bild: zvg

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Seit September letzten Jahres ist das Bikesharing-System Velospot in Thun in Betrieb – und erfreut sich grosser Beliebtheit, wie die Verantwortlichen betonen: Bereits über 6500-mal wurde an einer der 14 Stationen eines der typischen roten Velospot-Velos ausgeliehen.

«Dieser Erfolg bestärkt uns darin, das Angebot nun – wie von Anfang an beabsichtigt – deutlich auszubauen», sagt Gemeinderätin Marianne Dumermuth, Vorsteherin der Direktion Stadtentwicklung. Die Zahl der Stationen wird daher in den nächsten Wochen um weitere 11 auf insgesamt 25 erhöht, die Zahl der Velos von anfänglich 83 auf 120 gesteigert.

Zwei Stationen werden aufgehoben

Ab sofort sind neue Stationen im Selvepark, im Westquartier, beim Progymatte-Schulhaus, in Allmendingen, in der Bostudenzelg, beim Camping Gwatt, beim KKThun, beim Strättligenmarkt sowie beim Spielplatz Lerchenfeld im Betrieb. Weitere Stationen sind in Planung und werden in den nächsten Wochen in Betrieb genommen.

Wegen schwacher Nutzung aufgehoben werden hingegen die beiden Stationen Stadtfriedhof und Lachen. Die genaue Lage der Standorte kann online abgerufen werden über www.velospot.ch. «Der Ausbau kostet die Stadt Thun rund 200'000 Franken. Finanziert wird die zusätzliche Infrastruktur über die Spezialfinanzierung für Parkplatz-Ersatzabgaben. Diese dienen der Förderung von Massnahmen zur besseren Erreichbarkeit und zur Verkehrsentlastung der Innenstadt», teilte die Stadt am Mittwoch mit.

So funktioniert Velospot für die Nutzer

Steht ein Velo an einer Velospot-Station, kommuniziert das elektronische Schloss über Kurzstreckenfunk mit der Station. Diese wiederum steht via Mobilfunknetz in ständigem Kontakt mit einem Server, der das ganze System überwacht. Den Zugang zum Angebot verschafft sich die Benutzerin oder der Benutzer mit einer Chipkarte in Form eines Jahresabonnements oder einer Tageskarte.

Ein Jahresabo kostet 60 Franken. Die ersten 30 Minuten jeder Fahrt sind gratis, danach kostet jede angebrochene Stunde 2 Franken. Daneben besteht die Möglichkeit, für 10 Franken eine Tageskarte zu lösen und das Velo 24 Stunden lang zu gebrauchen. Ebenfalls erhältlich ist eine 5-Stunden-Karte für 5 Franken.

Jahresabos und Tageskarten können online bestellt oder bei der Velostation und dem Welcomecenter am Bahnhof Thun, der Stadtbibliothek oder der Stadtverwaltung an der Industriestrasse 2 bezogen werden.

Projekt für erwerbslose Menschen

Das Projekt Velospot ist ein Angebot der Stadt Thun, der Betrieb inklusive Flottenmanagement, Marketing, Sponsoring und Aboverkauf wird durch den Regionalverein Bern des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks (SAH) sichergestellt. Wartung und Reparatur der Velos erfolgen in Zusammenarbeit mit der Velostation Thun.

Das SAH Bern bietet erwerbslosen Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln, die Arbeitsmarktfähigkeit zu verbessern und so die Chancen für einen Wiedereinstieg in die Berufswelt zu vereinfachen.

www.velospot.ch/thun (heh/pd/Thuner Tagblatt)

Erstellt: 28.05.2015, 06:06 Uhr

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