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400 Kubikmeter Schnee für 10 eiskalte Kunstwerke

Die 31. Ausgabe des World Snow Festivals in Grindelwald widmet sich einem Jubiläum: Vor 125 Jahren hielt der Wintersport im Tal Einzug. Entsprechend hat sich die Gestaltung der Kunstwerke daran orientiert.

Am Freitagabend wurden die Kunstwerke beleuchtet.
Am Freitagabend wurden die Kunstwerke beleuchtet.
Fritz Lehmann
Das World Snow Fest fand dieses Jahr zum 31. Mal statt.
Das World Snow Fest fand dieses Jahr zum 31. Mal statt.
Fritz Lehmann
Zehn internationale Künstlerteams erschufen Skulpturen zum Thema ««125-Jahr-Jubiläum Wintersport Grindelwald».
Zehn internationale Künstlerteams erschufen Skulpturen zum Thema ««125-Jahr-Jubiläum Wintersport Grindelwald».
Fritz Lehmann
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Zum 31. Mal wurde auf dem Baerplatz in Grindelwald, geschaufelt, gesägt, gemeisselt, geschliffen und poliert. Snow Festival heisst der Anlass, der 1983 mit einer überdimensionalen «Heidi» ins Leben gerufen wurde, geschaffen von japanischen Künstlern. «Für die zehn Quader benötigten wir rund 400 Kubikmeter Schnee», sagt Ralph Näf von Grindelwald Tourismus. Dieser sei vom Unteren Lauchbühl oberhalb des Hotel Wetterhorn mit Lastwagen ins Dorfzentrum herangeschafft worden. «Die Künstler loben die gute Konsistenz und die Reinheit des Schnees», sagt Näf. Die tiefen Temperaturen der vergangen Tage hätten den Künstlern aus aller Welt Freude gemacht und die Arbeit an den Details vereinfacht. Anna Farbotko vom Team USA gab ihrem Werk den letzten Schliff und erklärte: «Ich bin überrascht, wie viele abstrakte Skulpturen es gibt.» Grundsätzlich liessen sich die Werke in zwei Kategorien einteilen: abstrakt geometrisch oder konkret-figürlich. Wobei letztere deutlich in der Unterzahl waren. Nichtsdestotrotz fanden sie Beachtung: etwa die Skulptur der Klasse 8a vom Schulhaus Graben; ein paar überdimensionale Skischuhe. «Da hesch de ke Platz im Gondeli», sagte ein Besucher, während ein anderer Fotos schoss.

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