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300'000 Tonnen Gestein sollen jährlich am Rugen abgebaut werden

Der regionale Richtplan sieht am Rugen einen Steinbruch von 200 000 Quadratmetern vor, wo jährlich 300000 Tonnen Hartschotter abgebaut werden sollen. Der Rugen erfüllt die Bedingungen ideal, es gibt aber Widerstand.

Es ist eine grosse Sache am Rugen geplant: Während rund 60 Jahren sollen auf 200'000 Quadratmetern jährlich 300'000 Tonnen Hartschotter abgebaut werden. Dies ist im Richtplan Abbau, Deponie, Transport (ADT) Oberland-Ost im Projektblatt «Roca» festgehalten. Der Richtplan ist zurzeit beim Kanton zur Vorprüfung. Der Abbauperimeter befindet sich über dem Rugentunnel in unmittelbarer Nachbarschaft zur Heimwehfluh, dem Seilpark, dem Waldhotel Unspunnen und der Rugenbräu AG und grenzt an die geschichtsträchtige Unspunnenwiese. Entsprechend klare Worte fielen bei der Mitwirkung zum Richtplan. Einzig die Gemeinde Matten auf deren Boden der Steinbruch geplant ist, äussert sich zurückhaltend. Andere Gemeinden, Nachbarn und Verbände lehnen das Projekt ab.

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