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2326 Thuner beziehen Sozialhilfe

Jeder 20. Thuner ist nicht in der Lage, seinen Lebensunterhalt alleine zu finanzieren. Als Auffangnetz für Notbedürftige ist die Sozialhilfe zuständig. Gesetzlich ist verankert, dass niemand unter dem Existenzminimum leben muss.

Zu wenig Geld im Portemonnaie: Jeder 20. Thuner ist auf finanzielle Hilfe durch die Sozialdienste angewiesen.
Zu wenig Geld im Portemonnaie: Jeder 20. Thuner ist auf finanzielle Hilfe durch die Sozialdienste angewiesen.
Patric Spahni

200'000 Menschen können sich laut Angaben der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) finanziell nicht ohne fremde Hilfe über Wasser halten. Auch in Thun ist der Anteil der Einwohner, die nicht in der Lage sind, aus eigener Kraft das Existenzminimum zu erreichen, nicht unerheblich. Im vergangenen Jahr betraf es 2857 Personen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres waren es mit 2326 bisher leicht weniger. Trotzdem entspricht dies gut fünf Prozent der aktuellen Stadtbevölkerung. Für diese Personen stellt die Sozialhilfe meist die einzige Möglichkeit dar: «Wir fungieren als letztes Auffangnetz, wenn alle Stricke reissen», sagt Bruna Roncoroni, Chefin der Sozialdienste Thun. Die Sozialhilfe komme dann zum Einsatz, wenn alles andere nicht gegriffen habe.

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