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thema bau + verkehr

Wie weiter in der Parkhausfrage? Was soll auf dem Schlossberg gehen? Die Stapi-Kandi-daten bekennen Farbe.

Für Ursula Haller ist klar, warum Thun in der Parkhausfrage nicht weiter ist: «Das musste völlig neu aufgegleist werden. Wir sprechen von 40 Millionen nur für das Schlossberg-Parking.» Da gebe es nichts anderes, als alle Eventualitäten abzuklären, um ein Fiasko zu verhindern. «Grosse Projekte brauchen Zeit.» Ja – aber nicht so viel Zeit, kritisierte Raphael Lanz. Ihn stört, dass die Planung nicht weiter fortgeschritten ist. «Ich habe 2006 Unterschriften gesammelt für ein Schlossberg-Parking.» Er glaube nicht daran, dass es eine ganze Legislatur dauern müsse, um soweit zu kommen, wie die Stadt jetzt ist. «Usestüdele bringt nüt!», sagte Lanz. Sind die Kandidaten fürs Stadtpräsidium mit der geplanten neuen Nutzung des Schlossbergs zufrieden? Lanz lobte, es handle sich um eine «ideale Kombination» – und er sprach Peter Siegenthaler auf die angekündigte SP-Initiative an. Dieser gab zurück, die Forderungen der Initiative seien tatsächlich weitgehend erfüllt. Und: «Die Initiative hat dazu beigetragen, dass der öffentlichen Nutzung mehr Beachtung zukam.» Für Konrad Hädener ist das eine reine Behauptung. Auch Haller schüttelte über Siegenthalers Bemerkung den Kopf. Sie ist überzeugt: «Gemeinderätin Jolanda Moser hat ein Optimum herausgeholt.» Dass überhaupt ein Investor vorhanden sei, nannte Haller dezidiert einen «einmaligen Glücksfall». Sie hoffe inständig, dass die SP die Initiative nicht startet. Hans Kipfer sieht die Schlossbergplanung auf gutem Weg. Aber: «An der Vertrauenskrise ist der Gemeinderat nicht unschuldig.» Nicht immer habe dieser kommuniziert, was Sache sei. Wie sehen die potentiellen künftigen Stadtoberhäupter die Zukunft des Lachenareals? Der grösste Teil müsse als Erholungsfläche erhalten bleiben, denn davon gebe es in Thun wenig, ist David Külling überzeugt. An der Gwattstrasse kann er sich aber einen Streifen mit Wohnungsbau vorstellen. Auch Hädenersieht Möglichkeiten für Wohnungsbau auf höherem Niveau. Er zeigte aber den Zeithorizont auf: «Wir reden etwa vom Jahr 2025.» Immerhin wurden 900000 Franken für die Sanierung der Leichtathletikanlage im Lachenstadion gesprochen, die so 10 bis 15 Jahre halten soll.mik>

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