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Teil zwei im Mordfall Tania S.

Heute beginnt der zweite Teil des Prozesses zum Auftragsmord im Liebefeld. Im April 2008 wurde dort die schwangere Slowakin Tania S. erstochen. Die Mörder sind verurteilt, nun kommt aus, wie lange sie ins Gefängnis müssen.

Das Urteil steht fest, nun geht es noch um die Länge der Haftstrafe: Von heute bis Anfang nächster Woche tagt das Kreisgericht Bern-Laupen zum zweiten Mal im Mordfall Liebefeld. Vor Gericht erscheint der Mann, der im April 2008 die Slowakin Tania S. erstochen hat. Der zweite auf der Anklagebank ist der Auftraggeber, der damalige Partner des Opfers. Beide wurden im Dezember 2009 des Mordes schuldig gesprochen. Da der Verteidiger des Auftraggebers aber ein sogenanntes Schuldinterlokut beantragt hatte, fällte das Gericht vor einem Jahr lediglich einen Schuldspruch, ohne das Strafmass festzulegen. Mord im Auftrag Es sei eine «unfassbare und unerträgliche Tat», wie Gerichtspräsident Jean-Pierre Vicari bei der Urteilsverkündung am 2.Dezember 2009 sagte. Am Abend des 15.April 2008 wurde die 31-jährige schwangere Slowakin Tania S. an der Hessstrasse im Liebefeld erstochen. Ihr Freund hatte einem Kollegen den Auftrag gegeben, sie umzubringen. Der Täter wurde einige Tage später gefasst. Er ist geständig – im Gegensatz zum Auftraggeber, der seine Mitschuld stets abgestritten hat. Die Version des Täters erschien dem Gericht jedoch stimmig: Laut dieser hätte der Täter von seinem Kollegen Geld erhalten sollen, wenn er die ihm unbekannte Frau umbringen würde. Heute und morgen werden die beiden zu ihrer Person befragt, danach folgen die Plädoyers von Staatsanwalt, Verteidigern und Privatklägern. Das Urteil wird voraussichtlich am Montag, 8.November, eröffnet. Anna Tschannen>

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