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Tauchen statt Tennis

TC Langenthal«Die Situation ist katastrophal», sagt Vereinspräsident Hanspeter Stucker. Er ist froh, gibt es bald wieder eine Halle in der Region.

Von der Tennishalle ist noch nichts zu sehen, und doch vermieten Sie schon Plätze für den nächsten Winter. Ziemlich mutig. Hanspeter Stucker: Mit Mut hat das nichts zu tun, sondern mit Planung. Wenn nichts Verrücktes geschieht, spielen wir ab Mitte November in der neuen Halle. Der Spatenstich ist schon erfolgt. Bei der kleinen Feier fehlte von Ihnen allerdings jede Spur. Erreichbar waren Sie für die BZ nur per Handy. Ich geniesse meine Tauchferien weit weg am Meer (lacht). Für einen Spatenstich brauchte es den Vereinspräsidenten ja auch nicht zwingend. Mit den Gedanken war ich aber sicher bei meinen Klubkollegen. Der Baustart dürfte für Sie eine besondere Genugtuung sein. Schliesslich hat das Projekt jede Menge Nerven gekostet. Absolut. Es gab einige Momente, in denen ich an der Realisierung zu zweifeln begann. Aufgeben wäre aber definitiv keine Lösung gewesen. Unser Verein braucht diese Anlage, ohne Spielort gäbe es ihn bald nicht mehr. Logisch wäre für den TC Langenthal die Weissensteinstrasse als Standort gewesen. Die Nähe zu den Sportanlagen im Hard hätte bestens gepasst. Ach, dieses Thema ist abgehakt. In Lotzwil können wir im Grünen bauen, das ist doch viel besser als auf einer alten Ghüdergrube, wie das in Langenthal der Fall gewesen wäre. Wichtig ist, dass wir in der Region bleiben können, ob auf Langenthaler oder Lotzwiler Boden, ist sekundär. Zuletzt mussten ihre Mitglieder bis nach Zofingen fahren, um in einer Halle trainieren zu können. Seit die Halle beim Hotel Langenthal geschlossen ist, gibt es keinen Indoortennisplatz mehr im Oberaargau. Wenn man bedenkt, wie viele lizenzierte Spieler hier wohnen, ist dies eine Katastrophe. Ab November wird diese Lücke zum Glück geschlossen sein. Stefan Schneider>

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