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Tamilen gegen Wegweisung

demonstrationMehrere Hundert Menschen haben am Samstag gegen die Wegweisung von Tamilen protestiert. Der Bund müsse auf seinen Entscheid zurückkommen, denn die Menschenrechtslage in Sri Lanka sei weiterhin prekär.

Das Bundesamt für Migration war Anfang Jahr zum Schluss gekommen, dass die meisten abgewiesenen Asylsuchenden zurück nach Sri Lanka geschickt werden können. Anders sehen das die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Swiss Council of Eelam Tamils. Sie organisierten am Samstag die Kundgebung auf dem Bundesplatz, an der mehrere Hundert Menschen teilnahmen. Tamilen müssten bei der Rückreise weiterhin Willkür, Einschüchterungen oder gar Verhaftung und Folter befürchten, hiess es. In der Schweiz hielten sich Ende 2010 rund 1800 Sri Lanker mit erstinstanzlich hängigen Asylverfahren auf. Bei 300 weiteren Personen war ein Beschwerdeverfahren hängig. 2200 Personen waren vorläufig aufgenommen. Viele Tamilen waren ab 1983 aus ihrer Heimat geflüchtet, nachdem der Kampf der LTTE-Rebellen (Tamil Tigers) für einen Tamilen- Staat zu einem Bürgerkrieg eskaliert war. 2009 erklärte Sri Lankas Regierung den Krieg für beendet und die LTTE für besiegt.sda>

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