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Synodalrat rügt die Pfarrerin

Siselen/Finsterhennen

Im Fall der Pfarrerin Christine Dietrich hat der Synodalrat ein Machtwort gesprochen: Die Seelsorgerin soll sich künftig von islamfeindlichen Blogs fernhalten. Zwar könnten ihr keine hetzerischen Äusserungen gegen den Islam oder gar Hasspredigten vorgeworfen werden. Doch ihre «mitbestimmende» Funktion im Blog «Politically Incorrect» lasse sich nicht mit ihrer Stellung als Pfarrerin vereinbaren. Zu diesem Schluss kommt der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn nach einer externen Untersuchung. Er war der Sache nachgegangen, nachdem Medien über islamfeindliche Umtriebe der Pfarrerin berichtet hatten. Für Auftritte an islam- und fremdenfeindlichen Veranstaltungen in Deutschland sei Dietrich schon im August 2010 gerügt worden, schreibt der Synodalrat. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Dietrich diese Mahnung missachtet habe. Sie habe zugesichert, sich auch an die Weisungen betreffend Blogs zu halten. Die Pfarrerin von Siselen-Finsterhennen macht geltend, sie trete vor allem für die Menschenrechte ein. Sie stehe einem aufgeklärten Islam positiv gegenüber. sda>

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