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Swatch will sogar Metzger zu Uhrmachern umschulen

UhrenbrancheDie Swatch Group profitiert nach wie vor

Dem Wirtschaftsstandort Kanton Bern wehte in letzter Zeit ein rauer Wind entgegen. Diverse Firmen machten vergangenes Jahr ihre Niederlassungen dicht, schlossen den Betrieb ganz oder kündigten einen Stellenabbau an. Umso erfreulicher ist vor diesem Hintergrund die Tatsache, dass die Bieler Uhrenherstellerin Swatch in diesem Jahr bis 1500 neue Stellen schaffen kann. Diese werden zum grössten Teil in der Schweiz sein. Expandieren will die Swatch Group auch am Hauptsitz in Biel. Wie viele Stellen neu im Kanton Bern geschaffen werden, kann noch nicht gesagt werden. Weil es an spezifischen Berufsleuten mangelt, sucht Swatch Mitarbeiter mit feinmotorischen Fähigkeiten, technischem Verständnis und viel Geduld. Der Konzern hat zum Beispiel auch schon Metzger, Bäcker oder Gärtner mit Erfolg umgeschult. Der Produktionsstandort Schweiz ist für die Gruppe wichtig. Die Marke profitiert stark von der Bezeichnung «Swiss made». Damit dieses Label genutzt werdene kann, müssen mindestens 80 Prozent der Produktionskosten bei mechanischen Uhren in der Schweiz anfallen. Wachstumstreiber in der Uhrenindustrie sind die aufstrebenden Märkte China und Indien. «In China hat Swatch eine sehr starke Marktposition», so Nick Hayek, Chef von Swatch. Man sei als eine der ersten Uhren-firmen in diesem Markt aktiv gewesen und weise verglichen mit der Konkurrenz bei wei-tem die grössten Marktanteile auf.ragSeite 16>

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