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SVP mit «Ja» und «Ja, aber»

FrutigenDie SVP Frutigen befasste sich mit der Abstimmung vom 27.November zur Unterstützung der beiden Badeanlagen. «Ja» und «Ja, aber» lauten ihre Parolen.

Gemeinderat Samuel Schmid stellte die Behördenanträge vor, welche die Stimmbürger während fünf Jahren einen jährlichen Betriebsbeitrag von 230000 Franken an die Hallenbad AG und 80000 Franken für das Freibad kosten. «Einstimmiges Ja zum Hallenbad», so die Empfehlung der SVP. Nebst der touristischen Bedeutung böten die Sportanlagen einigen benachbarten Schulen die Möglichkeit, den Schwimmsport auszubilden. Schwimmclubs, Rheumaliga und Sportvereine nutzten das Hallenbad, wurde argumentiert. Die Vermietung des Frutighus sei dank den nahen Sportgelegenheiten ein lukratives Geschäft. «Hallen- und Freibad können nicht isoliert je für sich beurteilt werden», argumentierte ein Mitglied zugunsten des Betriebsbeitrages an das Freibad. Kritisch wurden die hoch veranschlagten Personalkosten im Freibad hinterfragt. «Eine komfortable Mehrheit sprach sich auch beim Freibad für die Ja-Parole aus», teilt die SVP Frutigen mit. Sie befasste sich auch mit den Geschäften der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember. Die SVP stimmte allen Vorlagen mehrheitlich oder einstimmig zu. Zu reden gaben einzig Fragen zum Personalaufwand und zum Projekt der Fussgängerbrücke vom Bahnhof zur Rollstrasse. Der Gemeinderat verzichtet trotz erheblichem Mehraufwand gegenüber 2011 auf eine Steuererhöhung. Die Versammlung nahm von einer Verdoppelung der Gemeindeschuld in den nächsten Jahren von heute 11 auf rund 23 Millionen Franken Kenntnis. «Dennoch dürfen die Gemeindefinanzen nach den kantonalen Richtlinien als stabil und gesund beurteilt werden», hält die SVP fest.pd>

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