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Suche nach einem neuen Weg

Die Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh erarbeitet eine neue Schulstrategie. Die Bevölkerung ist eingeladen, daran mitzuwirken.

Zehn Klassen umfasst die Schule von Rüdtligen-Alchenflüh. Sie besteht aus der Primar- und Realschule, einem zweijährigen Kindergarten und, seit letztem Sommer, einem vollumfänglichen Tagesschulangebot im «Chinderhus». Die Sekundarschüler und Kleinklässler werden im Rahmen des neun Orte umfassenden Gemeindeverbandes Kirchberg in Kirchberg unterrichtet. Mit Blick auf die gesetzlich vorgegebenen Neuerungen im Bildungswesen und die daraus resultierenden Konsequenzen überdenken die Schule und der Gemeinderat von Rüdtligen-Alchenflüh mit der Bevölkerung nun ihre Schulstrategie. Alles denkbar Die Verantwortlichen wollen die ersten Diskussionen über den neuen Schulweg zusammen mit der Bevölkerung führen. Zur Debatte stehen unterschiedlichste Varianten – «von eigenständiger, voll integrierter Schule mit allen Niveauangeboten in Rüdtligen-Alchenflüh bis hin zur kompletten Übergabe des Schulwesens in den Gemeindeverband oder in eine andere Organisation», teilt der Gemeinderat auf seiner Website mit. Was ist wie «durchlässig»? Ein Knackpunkt zeichnet sich bereits ab: Die Frage der «Durchlässigkeit». In einem Oberstufenzentrum könnte diese Idee umgesetzt werden. Andererseits wäre es laut den Zuständigen von Rüdtligen-Alchenflüh auch möglich, Realschüler, die in einem Fach weniger brillieren und dafür in den übertrittsrelevanten Fächern Deutsch, Mathematik und Französisch stark sind, in den Gemeinden zu unterrichten. Gegen ein Oberstufenzentrum spricht laut dem Gemeinderat, dass den neun Verbandsgemeinden die Oberstufenklassen abhandenkommen würden. Das könnte dazu führen, dass die Schulen eines nicht allzu fernen Tages «als zu klein betrachtet könnten» und geschlossen werden. Pluspunkt für den Standort Mit der Auslegeordnung zur Zukunft der Schule geht es laut dem Gemeinderat von Rüdtligen-Alchenflüh primär um die mittel- und längerfristig betroffenen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Erziehungsberechtigten. In zweiter Linie will die Gemeinde über das Schulwesen bei potenziellen Neuzuzügern auch Pluspunkte in Sachen Standortqualität sammeln. Bei der Debatte, die am 23.Februar mit einem Informations- und Mitwirkungsanlass angestossen wird, stehe «die Positionierung von Rüdtligen-Alchenflüh als familienfreundliche Gemeinde zur Diskussion», schreibt der Rat. Johannes HofstetterDer Informationanlass zur Zukunft der Schule Rüdtligen-Alchenflüh findet am 23.Februar im Gemeindesaal statt. Er beginnt um 20 Uhr. >

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