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Stimmungsvolles Lichtermeer

Interlaken/Unterseen

Auf dem Unterseener Stadthausplatz war nach Märitbeginn um 16 Uhr am Freitagabend bereits einiges los: Das OK des Christchindlimärits Interlaken/Unterseen genehmigten sich zur Feier des Tages ein Glas Champagner an der Cüplibar. Trotz eisiger Kälte fanden sich bereits zahlreiche Märitbesucher ein, die bei einem Becher Glühwein die neue Szenerie genossen. Glanzvolles Unterseen Für seine erstmalige Teilnahme am Christchindlimärit hatte Unterseen sich herausgeputzt: Die mit Lichterketten geschmückten Märithäuschen und der festlich anmutende Stadthausplatz schufen weihnächtliche Ambiance. Vor dem Eingang zum Stadtkeller wartete ein grosser Samichlaus mit seinem Schmutzli und einem prächtigen Esel, zur grossen Freude aller Kinder, die jauchzend auf das Trio zustürzten. Vielseitige Kunst, Bilder und Objekte von Künstlern der Region, offerierte die Galerie Kunstsammlung Unterseen im Dachstock des Stadthauses und konnte sich über den Umsatz freuen. Am Samstag und teilweise auch am Sonntag war dem Märit schönes Winterwetter, aber auch eisige Kälte beschieden. Vom Amman-Hofer-Platz über die Jungfrau- und Centralstrasse, vom Marktplatz durch die Marktgasse über die beiden Aarebrücken bis zum Stadthausplatz wartete Stand an Stand auf Käufer. Am Nachmittag waren grosse Menschenmengen unterwegs. Einigen befragten Märitbesuchern war das Ganze zu weitläufig, so etwa Ursula Kübli aus Matten: «Der Grosseindruck vom Märit ist super und die Stimmung gut. Aber für viele Leute ist alles zu weit auseinander.» Vielfältige Angebote Zahlreich waren die Angebote für Essen und Trinken: Beispielsweise weisser, rosé oder roter Glühwein, alle Sorten Wurst und Käse sowie frisches Gemüse. Schals, Mützen, Socken und Winterkleider gab es in unzähligen Variationen, ebenso Stände mit Weihnachtsutensilien wie Kerzen, Musik-CDs und Gestecke. Musikberieselung aus dem Lautsprecher untermalte die gesamte weihnächtliche Szenerie. Manche Märitbesucher fanden, der Markt müsse weihnächtlicher werden. So sagte Restaurateur Peter Faber: «Die Weihnachtshäusli sind positiv. Aber es hat auch Stände mit Ramsch wie arabische Tüechli. Ideal wären mehr weihnächtliche Stände.» Wünschen würden sich viele Märitbesucher mehr Stände mit Handwerkskunst. «Freitag ist ein Tag zu viel» Der mobile Maroniverkäufer Marc Rolli aus Heiligenschwendi suchte sich den Weg durch das Menschengedränge mit seinem Velo. «Am Freitag habe ich ganz schlecht verkauft. Es war extrem kalt und gar nicht lustig», berichtete Rolli. Viele Leute hätten nicht realisiert, dass der Freitag bereits Markttag sei, so Rolli. An drei Tagen Markt fanden andere Märitfahrer viel. Schmuckverkäuferin Silvia Wiedmer aus Thun sagte etwa: «Der Freitag ist ein Tag zu viel. Wir haben mit dem zusätzlichen Tag nicht mehr Einnahmen.» Monika Hartig>

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