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Stimmungsvolle Feier der Generationen

WiedlisbachMusik und Gedichte, vorgetragen von verschiedenen Generationen, sorgten im Oberaargauischen Pflegeheim (OPW) für eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier.

Im Zentrum der Feier standen das brillante Trompetenspiel des 22-jährigen Fabian Brudermann (Rumisberg) und die Gedichte des 68-jährigen Heimbewohners Hans Nydegger. Brudermann wurde von Rosmarie Friedli (Langenthal), der Gattin des langjährigen Heimverwalters Andreas Friedli, auf der Orgel im Festsaal begleitet. Der junge Rumisberger, der in der Oberaargauer Brass Band und in der Musikgesellschaft seines Wohnorts mitspielt, begeisterte die Heimbewohner, ihre Betreuer und die geladenen Gäste. Die Highlights aus seinem Repertoire waren «Die Würde» von Georg Philipp Telemann und der «Marsch» von Georg Friedrich Händel, beide intoniert auf der Trompete. Aber auch die berühmte «Air» von Johann Sebastian Bach, geblasen für einmal auf dem Flügelhorn, kam gut an. Heimdichter Hans Nydegger Seit zehn Jahren lebt Hans Nydegger aus Schwarzenburg im Pflegeheim. Jeden Monat schreibt er ein Gedicht. Dieses trägt er dann bei besonderen Anlässen vor. An der Weihnachtsfeier wurde er beim Vortragen seiner Weihnachtsgedichte auf der Bühne des Festsaals von Brigitta Walser begleitet, der neuen Aktivierungstherapeutin im OPW. «Ein Fest der Sinne» Ruth Furer (Oberbipp), die durchs einstündige Programm führte, stellte die Aussage «Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als im Dunkeln zu klagen» des chinesischen Philosophen Konfuzius an den Anfang ihrer Begrüssung. Kathrin Cattaneo (Herzogenbuchsee) sprach als OPW-Verwaltungsrätin zu den Heimbewohnern. Sie bezeichnete dabei die Weihnachtszeit, eingeläutet mit dem Samichlaus, als Fest der Sinne. Diese Aussage konnte Domherr Alex Maier (Wangen) in seiner Ansprache bei den Heimbewohnern hervorrufen, indem er sieben feine, Wärme spendende Wollschafe, mitgebracht von der Krippe der katholischen Kirche St.Christopherus, durch die Reihen der Heimbewohner zirkulieren liess. In seiner Ansprache verglich er die Gegensätze der Weihnachtszeit: hier die Beschaulichkeit eines Heims, dort die hektische Konsumorientiertheit einer Stadt. Gott sei den Menschen aber, gab Maier zu bedenken, erstmals in der Einfachheit begegnet – als Kind in einem Stall. Kurt Nützi>

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