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Spitäler und Versicherer einig

BasispreisIm Kanton Bern haben Spitäler und Versicherungen erste Tarifmodelle ausgehandelt. Die Spitäler sollen ihre Preise gestaffelt senken.

Bei den Tarifverhandlungen zwischen Versicherern und Spitälern gibt es eine erste Einigung: Für die öffentlichen Spitäler im Kanton liegt ein Basispreis für 2012 vor. Dies teilten der Verband der öffentlichen Spitäler und die Versicherungen Helsana, Sanitas und KPT mit. Die Höhe des Preises wurde nicht bekannt gegeben: Zuerst müssten ihm die einzelnen Institutionen noch formell zustimmen. Hin zum Mittelwert Derzeit liegen die Preise der Berner Spitäler über dem schweizerischen Mittelwert. Gemäss der Medienmitteilung sieht das ausgehandelte Tarifmodell eine gestaffelte Preissenkung bis 2015 vor. Die Preise für 2012 und 2013 wurden festgelegt. Der Preis für 2014 werde neu verhandelt mit dem Ziel, «in die Nähe des schweizerischen Mittelwerts zu gelangen». Die öffentlichen Spitäler im Kanton Bern sollen den gleichen Basispreis haben, das Inselspital einen separaten. In den Tarifen ist ab einer bestimmten Anzahl Fälle ein Rabatt vorgesehen; die Tarifpartner kommen damit einer Forderung der Berner Gesundheitsdirektion nach. Zukunftspläne ermöglicht Mit den übrigen Versicherungen laufen die Verhandlungen weiter. Beat Straubhaar vom Verband der öffentlichen Spitäler geht davon aus, dass die Ergebnisse «mehr oder weniger dieselben» sein müssen wie bei Helsana, Sanitas und KPT. Man habe viele und harte Verhandlungen geführt, sagt er. Werden sich die Tarifpartner nicht einig, muss der Regierungsrat oder schliesslich das Gericht eingreifen. Genau dies haben die öffentlichen Spitäler und die drei Versicherer vermeiden wollen. Eine hoheitliche Tariffestsetzung hätte bedeutet, dass die Tarifpartner über Jahre mit finanziellen Unsicherheiten konfrontiert gewesen wären, begründen sie dies in der Medienmitteilung. Das hätte die Zukunftsplanung beeinträchtigt. Brigitte Walser>

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