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Spektakel Bundesliga

Die Bundesliga boomt, die Zuschauerzahlen sind längst die höchsten aller Fussballligen weltweit, und in den ersten drei Runden sind bereits wieder zahlreiche Schlagzeilen von grossem Unterhaltungswert produziert worden. Schalke und Wolfsburg beispielsweise darben trotz hoher Ambitionen und hochkarätiger Verpflichtungen wie Raúl, Jurado und Huntelaar bei Schalke sowie Diego bei Wolfsburg mit null Punkten am Tabellenende – wie Stuttgart, das noch im Frühling die beste Rückrunde aller Bundesligateams ablieferte. An der Tabellenspitze stehen überraschend Hoffenheim und Mainz – und Hannover, nach katastrophaler Vorbereitung vielerorts bereits als Absteiger gehandelt, ist ebenfalls erfolgreich gestartet. Auch Kaiserslautern und Freiburg sind vor Meister Bayern, der am 65.Geburtstag von Franz Beckenbauer bloss ein 0:0 gegen Bremen erreichte, klassiert. Beckenbauer, Kaiser und Lichtgestalt des deutschen Fussballs, ist ein Kind der Bundesliga. Dass am Samstag ausgerechnet an seinem Ehrentag ein torloses Unentschieden resultierte, mag überraschen, da dem Glückskind ja scheinbar alles gelingt. Der Weltmeister mit Deutschland als Spieler und Trainer sowie WM-Organisator 2006 (bei selbstverständlich strahlendem Wetter während des ganzen Turniers) hat ja jetzt angekündigt, es als Rentner ruhiger angehen zu lassen. Das mag für die einen wie eine Drohung, für andere wie eine Erlösung klingen, ist aber mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Beckenbauer wird über die Boulevardzeitung sowie als viel beschäftigter TV-Experte weiterhin launig und lustvoll über die attraktive Bundesliga urteilen. fdr>

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