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Sozialdienst: Neuer Name und neuer Präsident

interlakenAn der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbands Sozialdienst Amt Interlaken wurde Roger Berthoud als neuer Präsident für den demissionierenden Walter Messerli gewählt.

«Ich begrüsse ganz herzlich alle Vorstandsmitglieder, die Mitarbeiter der Sozialdienste und alle, die vor oder hinter den Kulissen für den Gemeindeverband tätig sind», sagte der scheidende Verbandspräsident Walter Messerli am Donnerstag im Hotel Interlaken. Insgesamt kamen rund 50 Personen zur Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbands Sozialdienst Amt Interlaken. Im Verband sind 23 Gemeinden der Region zusammengeschlossen. Messerli erwähnte lobend die Leistung von Finanzverwalterin Alexandra Zürcher, die als Zwischenlösung in einem Krankheitsfall eingesprungen war. Im Rahmen der Revision des Organisationsreglements wurde der neue Verbandsname «Sozialdienst Region Jungfrau» (SDRJ) einstimmig angenommen. Neues SozialhilfegesetzWalter Messerli sprach über das zum Januar 2012 revidierte Sozialhilfegesetz, das er massgeblich mitgeprägt hat. «Das Gesetz regelt klar die Kompetenzen der Sozialarbeiter und gibt ihnen wirksame Instrumente in die Hand, um dem Missbrauch der Sozialhilfe entgegenzutreten», sagte Messerli. Thema war auch ein neues Bonus-Malus-System der Sozialhilfefinanzierung, das auf Grundlage der Zahlen 2012/2013 im Jahr 2014 erstmals zum Tragen kommen wird. Stellenleiter Kurt Berger berichtete über die Zunahme von Sozialfällen und die notwendige Erhöhung des Personalbestands sowie die steigende Raumknappheit. Es mussten zusätzliche Büroräume gemietet werden. Ein Neubauprojekt befindet sich noch in der Verhandlungsphase mit ungewissem Ausgang. Die Rechnung 2010 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 344565 Franken ab. Dieser Überschuss wird auch in den kommenden Jahren jeweils vollumfänglich den Verbandsgemeinden zurückerstattet. Neuer PräsidentOhne Gegenvorschlag wurde der Unterseener Gemeinderat Roger Berthoud einstimmig als neuer Verbandspräsident gewählt. Berthoud ist Verantwortlicher für die medizinisch-technische Radiologie in den drei fmi-Spitälern. «Mein Arbeitstag wird nun wohl von fünf Uhr morgens bis abends um elf dauern. Dafür werde ich einige andere Ämtli abbauen», erklärte der neue Präsident. Berthoud würdigte die Leistungen seines Vorgängers Walter Messerli. Kurt Berger spielte als Abschiedsgeschenk auf seiner Gitarre das Lied von Mani Matter «Mir hei e Verein». Monika Hartig>

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