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Sieg nützte nichts mehr

1.-Liga-EishockeyUnterseen-Interlaken hat die

Der SC Unterseen-Interlaken muss in den sauren Apfel beissen und ab 8.Januar in der Masterround 7–12 spielen. Kurz vor dem ersten Puckeinwurf musste Unterseens Trainer Peter Kämpfer seinem Team mitteilen, dass Konkurrent Aarau in Sissach mit 2:0 gewonnen habe und damit der sechste Platz nicht mehr erreichbar sei. «Dies war ein Schock für die Mannschaft und unser gesamtes Umfeld», meinte Kämpfer. Ein Sieg gegen den Tabellenletzten Basel/KLH war dennoch Pflicht. Nach sechs Niederlagen in Serie und der eben erfahrenen Hiobsbotschaft war es für die Oberländer nicht einfach, sich auf dieses Spiel einzustellen. «Natürlich war nach unserer Niederlagenserie die Verunsicherung vorerst spürbar», sagte Kämpfer. Doch mein Team hat Charakter bewiesen und eine Mannschaft bezwungen, die schon bald erneut unser Gegner sein wird.» Die Entscheidung fiel allerdings erst in der letzten Minute des Mitteldrittels. Zu diesem Zeitpunkt führte Unterseen mit 3:1, als Basel nach einem Foul Vonlanthens an Zwicky einen Penalty zugesprochen erhielt. Unterseens Torhüter Simon Siegrist machte jedoch diese Chance zunichte. Statt 3:2 hiess es Sekunden später 4:1. Verteidiger Mike Geng vermochte eine doppelte Überzahlsituation zu nutzen. «Dies war ein wichtiger Sieg zum Jahresabschluss», meinte Kämpfer. Nun gelte es, über die Festtage abzuschalten und den «mentalen Stress» zu vergessen. In der Altjahrswoche empfangen die Oberländer am 29.Dezember den NLA-Verein EHC Biel zur «Top of Europe-Trophy». Ab dem 8.Januar spielen die Interlakner erstmals, seit der aktuelle Modus in Kraft ist, in der Masterround 7–12. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich noch für die Playoffs. «Dies ist eine völlig neue Situation für uns. Doch diese Erfahrung wird uns umso mehr zusammenschweissen», ergänzte Kämpfer. Einfach werde es nicht: «Es ist eine enge Angelegenheit, weil die Punkte halbiert werden. Doch unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen den ersten Rang.» Wenn Unterseen danach die Playoffs erreicht, beginnt alles wieder bei null. Als Sieger der Masterround 7–12 wäre der Gegner in den Viertelfinals der Zweite der Masterround 1–6, der wohl Zuchwil Regio oder Wiki-Münsingen heissen wird. Derbys im Januar Adelboden und Thun beendeten das Jahr 2010 mit Niederlagen. Adelboden verlor gegen Burgdorf mit 2:7. Thun bei Brandis mit 3:6. Weil Unterseen auch in der Masterround 7–12 spielt, treffen alle Oberländer Teams im Januar je einmal aufeinander. Daniel Martiny/rpb>

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