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«Sicherheit nicht zum Nulltarif»

Die Schweizer Armee sei die Grundlage und Voraussetzung für die Erfolgsstory «Schweiz». Die Schweiz sei seit mehr als 160 Jahren nicht mehr in einen Krieg involviert gewesen, rechnete am Dienstag Armeechef André Blattmann beim traditionellen Mittagshöck der Fördergemeinschaft von Wacker Thun vor. Das mache unser Land zu einem Synonym für Sicherheit. Und nur die Armee könne diese Sicherheit garantieren. «Aber nicht zum Nulltarif», mahnte er. Ein Eichhörnchen genügt Verheerende kriegerische Auseinandersetzungen erwartet aber auch der oberste Armeechef nicht direkt. Die heutigen Bedrohungen seien differenzierter: Laut Blattmann gelten der Zugang zu Energie- oder Wasserquellen als potenzielle Konfliktthemen. Oder etwa starke Migrationsströme. Wie labil die Kommunikationstechnik gebaut ist, illustrierte Blattmann am Beispiel der TV-Übertragung während der letzten Fussball-EM. Es genügte ein Eichhörnchen, um einen Blackout herbeizuführen. Um die Jahreswende machten Meldungen die Runde, wonach die Armee ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen könne. «Das ist so nicht richtig», korrigierte Blattmann entsprechende Zeitungsberichte. Es stimme aber, dass die Armee zuweilen Liquiditätsprobleme habe. So mussten Lieferanten auch schon 60 Tage auf das Geld warten. Die Schuld für diesen Umstand sieht André Blattmann bei den «laufenden Budgetkürzungen» und teuerungsbedingten Mehrkosten. Dieser Missstand werde sich künftig noch verschärfen, wenn die Politiker nicht handelten, befürchtet er. pd>

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