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«Setz dich doch, Kleist!»

kleistjahr in thunNächstes Jahr wird der 200. Todestag

Im kommenden Jahr wird international das 200. Todesjahr des deutschen Dichters Heinrich von Kleist begangen, der auch in Thun logiert hatte. Aus diesem Anlass hat das Kleist-Museum in des Dichters Heimatstadt Frankfurt an der Oder (D) ein internationales Projekt unter dem Titel «Kleist-WG» lanciert. An der Stelle, wo einst Kleists Geburtshaus stand, haben Schülerinnen und Studenten 500 Quadratmeter einer Büroetage zu Kleist gestaltet und dem rastlosen Dichter eine temporäre Bleibe in seiner Geburtsstadt geschaffen. Nun sollen auch europaweit Schülerinnen und Schüler animiert werden, sich an dem internationalen Jugendprojekt Kleist-WG zu beteiligen. Zu diesem Zweck werden Stühle in Städte gebracht, in denen Kleist einst selbst verweilte. So reiste die Museumspädagogin des Kleist-Museums, Christina Dalchau, gemeinsam mit zwei Projektteilnehmern aus Frankfurt bereits nach Paris, wo Kleist 1801 einige Monate wohnte. Letzte Woche kam die Gruppe mit Kameramann und Reiseführerinnen nach Thun, wo der Dichter im Sommer 1802 lebte und schrieb. Vor Ort gestaltete Christoph Kugler, Abiturient aus Frankfurt/Oder, einen Stuhl – inspiriert durch das Jakobshübeli oder das Kleist-Inseli. Damit auch Jugendliche aus Thun an dem Projekt beteiligt werden, gingen weitere Stühle und Hussen an das Gymnasium Thun Seefeld. Die Schülerinnen und Schüler werden die Stühle nach Herzenslust bemalen, bekleben und bebauen. Später kehren die Kunstwerke in Kleists Heimatstadt zurück und werden Teil der Kleist-WG sowie im Mai Elemente des Bühnenbilds der Lesung «Hör mal Kleist!». pd/heh>

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