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Selber an der Nase nehmen

Selber an der Nase nehmen Ausgabe vom 27. September Zum Leserbrief «Dem Simmental das wahre Gesicht gezeigt» Als Befürworter der Spital-Iniative muss ich trotzdem auf den Leserbrief von Hans Matti aus Reidenbach antworten. Ein Neubau eines Akutspitals Obersimmental-Saanen, sei es nun in Zweisimmen oder Saanen, ist sowieso endgültig vom Tisch und die Schaffung einer Notfall-und Akutversorgung in einem der Spitäler Zweisimmen oder Saanen ist immer noch möglich. Was die Umfahrungen betrifft, müssen sich die Simmentaler selber an der Nase nehmen. Seit der Gründung des Vereins pro Simmental ist die Verwirkligung von Umfahrungen erschwert worden. In den 1980er Jahren wurde vom Kanton ein Projekt einer neuen Strassenführung in der Talsohle den Gemeinden vorgestellt, mit einigen Brücken und kleineren Tunels. Wenn ich mich nicht täusche, war der Widerstand aus dem Simmental nicht unwesentlich. Auch möchte ich erwähnen, dass das Simmental von der regen Bautätigkeit im Saanenland nicht unwesentlich profitiert und somit beträchtliche Steuereinnahmen in den betreffenden Gemeinden resultieren. Auch zahlt die Gemeinde Saanen etliche Millionen Franken in den kantonalen Ausgleichsfonds, aus dem die Obersimmentaler Gemeinden vermutlich auch etwas erhalten. Arthur von SiebenthalGstaad «Sie denken nur an sich» Thema Departemantswechsel Die Departementverteilung im neu zusammengesetzten Bundesrat zeigt einmal mehr, dass die sogenannten Volksvertreter nur an sich selbst denken. Nur so ist erklärbar, dass die mit Lügen und Tricksen ins Amt gekommene Eveline Widmer-Schlumpf es sich erlaubt, sich ein Jahr vor ihrer vermutlichen Abwahl noch schnell das wichtige Amt des Finanzministers unter den Nagel zu reissen. Den für dieses Amt prädestinierte neue Bundesrat Schneider-Ammann lässt sie leerlaufen. Wenn ich überlege, wie viel ein Departementswechsel kostet, wird mir übel. Kurz nachdem Moritz Leuenberger sich vom Tropf des Staates gelöst hat, setzt sich wieder eine unanständige Person ins Rampenlicht. Das Verrückte an der Geschichte ist, dass diese selbstherrlichen Personen für ihr Tun noch fürstlich belohnt werden und das Volk nur bezahlen kann. Fritz Flückiger,Uettligen«Dank für die Abwahl» Mit dem Wechsel aus dem Justiz-Departement hat sich Eveline Widmer-Schlumpf auf besondere Weise bei der SP für ihre dubiose Wahl vor drei Jahren bedankt. «Teufels Dank» kassiert die SP für ihr hinterlistiges Handeln bei der Abwahl von Christoph Blocher! Jetzt muss Simonetta Sommaruga darunter «leiden», indem sie nicht ihr Wunschdepartement erhielt. Ein weiterer «Akteur im Ränkespiel» gegen Christoph Blocher hat somit einen Teil auf den Kopf zurück bezahlt erhalten, was er bei der Abwahl von Christoph Blocher «organisiert» hat. Christophe Darbellay wurde vor 3 Jahren kurz nach diesen Ereignissen von seinem Wohnkanton Wallis als Regierungsrat verschmäht. Und was erwartet Widmer-Schlumpf in einem Jahr? Martin KäserBoll>

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