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Zweisprachigkeit: Für Bieler braucht es doppeltes Gleichgewicht

Die Juradelegation des bernischen Regierungsrats und die Bieler Juradelegation haben Gespräche über die Perspektiven der Zweisprachigkeit in Biel und im Kanton geführt.

Die Bieler Juradelegation bekundeten ihre Entschlossenheit, die Zukunft der Bieler Zweisprachigkeit ungeachtet des bevorstehenden Richtungsentscheids im Berner Jura zu garantieren.
Die Bieler Juradelegation bekundeten ihre Entschlossenheit, die Zukunft der Bieler Zweisprachigkeit ungeachtet des bevorstehenden Richtungsentscheids im Berner Jura zu garantieren.
Jon Mettler

Die Juradelegation des bernischen Regierungsrats hat die Bieler Juradelegation zu einem Gespräch über die Perspektiven der Zweisprachigkeit in Biel und im ganzen Kanton Bern empfangen. Die Gäste aus Biel machten deutlich, dass es für sie ein doppeltes Gleichgewicht braucht.

Einerseits brauche es ein Gleichgewicht zwischen den Romands des Amtsbezirks Biel und der Bevölkerung des Berner Juras, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Delegationen vom Mittwoch. Anderseits sei ein Gleichgewicht auch zwischen den Französischsprachigen und den Deutschsprachigen in Biel und Leubringen nötig.

Der Präsident der regierungsrätlichen Juradelegation, Philippe Perrenoud, erinnerte laut der Mitteilung an die Bedeutung, die der Kanton Bern der Zweisprachigkeit beimisst. Der Kanton sei auch festen Willens, die Interessen der französischsprachigen Bevölkerung zu schützen.

Entschlossenheit Zweisprachigkeit zu garantieren

Die Bieler Juradelegation besteht aus Biels Stadtpräsidenten Erich Fehr, Leubringens Gemeindepräsidenten Daniel Nussbaumer und dem Präsidenten des Rats für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel, Philippe Garbani.

Sie bekundeten ihre Entschlossenheit, die Zukunft der Bieler Zweisprachigkeit ungeachtet des bevorstehenden Richtungsentscheids im Berner Jura zu garantieren. Die Delegation wird sich gemäss ihrem Prinzip der aktiven Neutralität nicht in die Vorbereitung der regionalen Volksabstimmung zur Zukunft des Juras einmischen.

SDA/toc

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