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«Zu einer Kuh gehören Hörner»

Kuhhalter sollen finanziell unterstützt werden, wenn ihre Tiere Hörner tragen. Für dieses Ziel sammelt Bergbauer Armin Capaul Unterschriften. Sein abgelegener Betrieb im Berner Jura ist zum Mittelpunkt der Hornkuhinitiative geworden.

Armin Capauls Kälbern wachsen Hörner, er hat die Tiere nicht enthornt. DerBergbauer setzt sich dafür ein, dass Kühe ihre Hörner behalten können.
Armin Capauls Kälbern wachsen Hörner, er hat die Tiere nicht enthornt. DerBergbauer setzt sich dafür ein, dass Kühe ihre Hörner behalten können.
Beat Mathys

Von Perrefitte im Berner Jura aus fährt man auf teils steilen und holprigen Waldwegen bergan. Der Hof von Armin Capaul liegt abgelegen auf einer Lichtung. Politisch aber hat er sich zu einem Zentrum entwickelt. Hier liefert der Pöstler Unterschriftenbögen ab, die der Bergbauer abends und nachts sortiert und zählt. Sie gehören zur Initiative, die verlangt, dass Kuh- und Ziegenhalter finanziell unterstützt werden, solange ihre Tiere Hörner tragen.

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