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Winzige Wespe löst strenge Quarantäne aus

Den wenigen Edelkastanien im Seeland will eine kleine Gallwespe an die Knospen. Sie wurde eingeschleppt und fordert nun Förster, Baumschulen und Pflanzenschutzdienste.

Marroniliebhabern sind sie bestens aus dem Tessin bekannt. Doch gibt es Edelkastanienbäume auch in Seeländer Wäldern, auf der St. Petersinsel, in Gals und Tüscherz – vereinzelt zwar, aber immerhin.

So weit, so gut, wäre da nicht die klitzekleine Edelkastaniengallwespe, ein Insekt, das es gezielt auf diese Baumart abgesehen hat. Ursprünglich stammt es aus China und wurde 2009 erstmals in der Schweiz, in Mendrisio, entdeckt. Jetzt hat es auch das Seeland erreicht, allerdings nicht durch vorrückende Verbreitung, sondern durch Einschleppung, wie das «Bieler Tagblatt» berichtete. In der Lysser Baumschule von Dach AG entdeckten Fachleute bei einer Routinekontrolle Ende August entsprechende Symptome an importierten Jungpflanzen. Geschäftsführer Stefan von Dach bestätigt: «Es waren mehrere kleinere zugekaufte Edelkastanienbäume befallen. Wir mussten sie vernichten.»

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