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Erhöhte Waldbrandgefahr: Mehrere Feuer im Kanton Bern

In Teilen des Kantons Bern herrscht nach wie vor sehr grosse Waldbrandgefahr. Die anhaltende Trockenheit, die hohen Temperaturen und der Wind begünstigten in den vergangenen Tagen mehrere Brände.

Gute Nachrichten rechtzeitig zum 1. August: Auch im Seeland wurde nun das generelle Feuerverbot aufgehoben (Archivbild).
Gute Nachrichten rechtzeitig zum 1. August: Auch im Seeland wurde nun das generelle Feuerverbot aufgehoben (Archivbild).
Beat Mathys
Für die Kreise Bern-Mittelland, Emmental, Oberaargau, Frutigen-Niedersimmental, Obersimmental-Saanenland und Interlaken-Oberhasli wurde das allgemeine Feuerverbot am Montag (27.7.2015) wieder aufgehoben.
Für die Kreise Bern-Mittelland, Emmental, Oberaargau, Frutigen-Niedersimmental, Obersimmental-Saanenland und Interlaken-Oberhasli wurde das allgemeine Feuerverbot am Montag (27.7.2015) wieder aufgehoben.
Kanton Bern/zvg
Auf einer Fläche von rund zwei Hektaren wurde das Getreide zerstört.
Auf einer Fläche von rund zwei Hektaren wurde das Getreide zerstört.
zvg/Kapo Bern
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Bereits letzte Woche hatte die Stadtberner Feuerwehr gegen einen Waldbrand im Riederenwald zu kämpfen. An diesem Montag geriet eine Hektare Wald am Tüscherzberg oberhalb des Bielersees in Brand, was aufwendige Löscharbeiten nach sich zog. Fast gleichzeitig fing nordöstlich in Lengnau ein Weizenfeld Feuer.

Dieser Brand konnte sich - auch aufgrund des Windes - ebenfalls rasch ausbreiten, wie die Kantonspolizei Bern am Dienstag mitteilte. Auf rund zwei Hektaren verbrannte der Weizen vollständig.

Am Dienstagabend brannte an der Bahnstrecke Bern - Langnau eine Böschung. Die rund 600 Quadratmeter waren rasch gelöscht, wie ein Polizeisprecher sagte. Weil ein Löschzug der SBB eingesetzt wurde, wurde die Bahnstrecke vorübergehend gesperrt. Die Polizei ging davon aus, dass Funkenflug von einem Zug den Brand verursacht hatte.

Lengnau und der Tüscherzberg liegen in den Gebieten, die laut bernischer Waldbrand-Gefahrenkarte ein sehr hohes Risiko aufweisen. Die Behörden riefen die Bevölkerung schon letzte Woche dazu auf, Grillfeuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen und mit grösster Vorsicht zu entfachen.

Bei starkem Wind sei ganz darauf zu verzichten. Andere Feuer im Freien seien zu unterlassen. Ein generelles Feuerverbot im Wald wurde bislang nicht erlassen, anders als beispielsweise im Nachbarkanton Solothurn.

sih/sda

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