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Valbirse wehrt sich gegen Pläne von Swissgrid

Auf der Hochspannungsleitung Bassecourt-Mühleberg soll die Spannung erhöht werden. Dagegen wehrt sich die Gemeinde Valbrise.

Über die Hochspannungsleitung Bassecourt JU-Mühleberg soll mehr importierter Strom in die Schweiz fliessen. (Symbolbild)
Über die Hochspannungsleitung Bassecourt JU-Mühleberg soll mehr importierter Strom in die Schweiz fliessen. (Symbolbild)

Die Gemeinde Valbirse im Berner Jura wehrt sich gegen die geplante Spannungserhöhung auf der Hochspannungsleitung Bassecourt JU-Mühleberg. Sie kündigte am Freitag an, gegen einen Entscheid des Bundesamts für Energie beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einzureichen.

Der Gemeinderat begründet den Schritt in einer Mitteilung mit dem Umstand, dass die Leitung über mehrere Häuser der Gemeinde verläuft. Die Bewohner hätten Angst vor der geplanten Spannungserhöhung von 220 auf 380 Kilovolt.

Die Spannungserhöhung hat zu tun mit der bevorstehenden Abschaltung des Kernkraftwerks Mühleberg. Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid will die in Mühleberg wegfallende Stromproduktion durch Importe an der nördlichen Schweizer Grenze kompensieren, und zwar via 380-Kilovolt-Leitungen.

Die Behörden von Valbirse hatten vorgeschlagen, zwei Masten der bestehenden Linie zu versetzen. Doch war ihr Vorschlag nicht näher geprüft worden. Die Fusionsgemeinde Valbirse besteht aus den früheren Gemeinden Bévilard, Malleray und Pontenet.

(SDA)

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