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Schlachtabfälle im Öko-Tank

Qualitätsprobleme, eine schlechte Ökobilanz und die Zweckentfremdung von Nahrungsmitteln: Biodiesel hat keinen guten Ruf. Die Centravo AG investiert dennoch in Biodiesel+. Ihr Treibstoff entsteht aus Fleischabfällen.

Die Schlachtabfälle werden in der GZM Lyss zu Tierfett und Tiermehl verarbeitet.
Die Schlachtabfälle werden in der GZM Lyss zu Tierfett und Tiermehl verarbeitet.
Beat Mathys

Was macht man mit Schlachtabfällen? In der GZM Lyss, einer Tochtergesellschaft der Centravo AG, werden jedes Jahr 100'000 Tonnen tierische Nebenprodukte verarbeitet. Dabei entstehen Tiermehl und Tierfett, wobei beide von Gesetzes wegen verbrannt werden müssen. Das Tierfett wird teilweise zum Heizen im Produktionsprozess der GZM verwendet, das Tiermehl wird zum Verbrennen in Zementwerke geliefert, wo es als Asche unter anderem Strassenbelägen beigemischt wird.

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