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Rolf Künti hat Auslagen

Rolf Künti weiss noch immer nicht, wie viel er für die Zwangsferien in Ägypten selbst zahlen muss.

Rolf Künti wird von seiner Mutter am Genfer Flughafen in Empfang genommen (30. April 2013).
Rolf Künti wird von seiner Mutter am Genfer Flughafen in Empfang genommen (30. April 2013).
Keystone
Der Rückkehrer mit Vater Sigmund, Mutter Ruth und Schwester Gabriela.
Der Rückkehrer mit Vater Sigmund, Mutter Ruth und Schwester Gabriela.
Keystone
Zahlreiche Verwandte und Freunde warteten an seinem Wohnort auf den Lehrer.
Zahlreiche Verwandte und Freunde warteten an seinem Wohnort auf den Lehrer.
Iris Andermatt
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Der Alltag von Rolf Künti hat sich normalisiert. Der Lehrer, den die ägyptischen Behörden zwei Wochen in Sharm al-Sheikh festhielten, hat seine Tätigkeit in Ipsach wenige Tag nach seiner Rückkehr am 30.Aprilaufgenommen. Auch als SVP-Gemeinderat von Meikirch ist er wieder tätig.

Die Zwangsferien am Roten Meer verursachten dem 29-Jährigen hohe Kosten. Die zusätzlichen Hotelkosten betragen 1200 Euro. Der nachgebuchte Rückflug kostete 400 Franken. Hinzu kommen 1700 Franken für die Handyrechnung. Künti wurde in Ägypten von Medien kontaktiert und hatte Kontakt mit Eltern und Schulbehörden. Die Swisscom wolle ihm aber entgegenkommen, sagt der Wahlendorfer.

Unklar ist noch, wie viel ihn der Ausfall als Lehrkraft kostet. Gemäss Schulinspektor muss geklärt werden, ob Künti für die abwesende Zeit den Lohn erhält und wer die Stellvertretung bezahlt. Die Möglichkeit besteht, dass Künti diese Kosten erlassen werden. Einen gewissen Frust kann Künti nicht verhehlen: «Ich bin absolut unschuldig festgehalten worden und habe nun so hohe Kosten zu tragen.»

BT/hrh

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