Zum Hauptinhalt springen

Privilegierte Schule für den Bieler Mittelstand

Während die Volksschule im Kanton Bern Fremdsprachige und Lernschwache konsequent in die Regelschule integriert, bildet die Stadt Biel unter dem Deckmantel der Zweisprachigkeit neue Kleinklassen für gute Schüler.

Babylonische Verhältnisse in Biel: Neben der Schweizer Bevölkerung leben dort 141 Nationalitäten. Entsprechend gross ist die Sprachenvielfalt. In der Volksschule sind von den insgesamt 5175 Schülerinnen und Schülern 2196 fremdsprachig. In einigen Quartieren beträgt der Ausländeranteil in den Klassen 80 bis 100 Prozent. Viele dieser Schülerinnen und Schüler beherrschen kaum ihre Muttersprache, geschweige denn Deutsch oder Französisch. Entsprechend alarmierend die Ergebnisse: Etwa 20 Prozent der Bieler Schüler verlassen die Volksschule, ohne richtig lesen und schreiben zu können. Gesamtschweizerisch sind es etwa 16 Prozent. Im interkantonalen Vergleich der letzten Pisa-Studie landeten die französischsprachigen Bieler Schüler gar auf dem drittletzten Platz.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.