Zum Hauptinhalt springen

Pfadfinderbund verteilte Flyer im Kindergarten

Das umstrittene Zirkuslager wurde im Kindergarten und in der Primarschule mit Flyern beworben. Nun denkt der Gemeinderat über neue Vorgaben für Werbung an Schulen nach.

Im Zirkuslager in Studen lief nicht alles so rund, wie es sollte. Die Anschuldigungen gegen das leitende Ehepaar wiegen schwer.
Im Zirkuslager in Studen lief nicht alles so rund, wie es sollte. Die Anschuldigungen gegen das leitende Ehepaar wiegen schwer.
Adrian Streun/BT

Nachdem das Zirkuslager des sogenannten Pfadfinderbundes letzte Woche in einem Desaster endete (wir berichteten), fragten sich viele Eltern, wie ihre Kinder eigentlich zu den Ankündigungsflyern des Lagers gekommen waren.

Die Flyer sind weder über den Tisch der Schul- noch der Jugend-, Kultur-, und Freizeitkommission der Gemeinde gegangen, bestätigen auf Anfrage die betreffenden Präsidenten. Der Studener Schulleiter Beat Schneeberger kann die Frage schliesslich beantworten. Das Leiterpaar der pfadfinderähnlichen Organisation habe die Flyer zwei Wochen vor den Schulferien selber in die Schule gebracht. Die Aufschriften der verschiedenen Sponsoren sowie die Zusage der Gemeinde Studen, welche dem Pfadfinderbund die Lokalitäten zur Verfügung stellte, seien für ihn ausreichend gewesen, anzunehmen, dass es sich um eine seriöse Sache handle, sagt Schneeberger.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.