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«In Einkaufszentren wimmelt es ja nur so von Kameras»

Seit drei Monaten gibt es beim Feuerwehrmagazin und am Bahnhof Videoüberwachung. Studen ist die erste Gemeinde im Kanton, die zu solchen Massnahmen griff. Eine erste Bilanz mit dem Gemeindepräsidenten.

Überwachungskameras beim Bahnhof Studen. Gemeindepräsident Mario Stegmann (links) ist zufrieden mit der Bilanz nach drei Monaten. Rechts im Bild Gemeindeverwalter Rudolf Stuber.
Überwachungskameras beim Bahnhof Studen. Gemeindepräsident Mario Stegmann (links) ist zufrieden mit der Bilanz nach drei Monaten. Rechts im Bild Gemeindeverwalter Rudolf Stuber.
Urs Baumann

Nein, wie ein Law-and-Order-Politiker wirkt er eigentlich nicht, der Gemeindepräsident von Studen, das als erste Gemeinde im Kanton Videoüberwachung eingeführt hat. Dabei hat Mario Stegmann (FDP), von dem der Anstoss dazu ausgegangen war, ein Tabu gebrochen. Denn Videoüberwachung ist kontrovers. «Für die Gegner ist Videoüberwachung im öffentlichen Raum gleichbedeutend mit ‹Big Brother› und ‹Überwachungsstaat›», hält der Jurist fest, der als Gerichtsschreiber bei der regionalen Schlichtungsbehörde in Biel tätig ist. Er kann das nicht verstehen. Denn: «In Einkaufszentren etwa wimmelt es ja nur so von Überwachungskameras, ohne dass es dagegen grossen Protest gäbe.»

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