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Heikle Internetseiten bleiben zugänglich

Die Fraktion der SP/Grünen wollte den Internetzugang in den Schulen einschränken, damit Schüler nicht auf Sex- oder Gewaltseiten zugreifen. Das Parlament lehnte diese Idee am Montag ab.

Braucht es in den Schulen technische Hilfsmittel zur Einschränkung von Internetzugängen? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Parlament Lyss an seiner Sitzung vom Montag. Die Antwort: braucht es nicht. Zumindest fand dies eine Mehrheit der Ratsmitglieder. Mit 27 zu 18 Stimmen lehnten sie vertiefte Abklärungen und die Ausarbeitung eines Konzeptes ab.

Die Diskussion ins Rollen gebracht hatte ein Postulat der Fraktion SP/Grünen. Sie hatte darin gefordert, dass der Zugriff auf gewisse Internetseiten mit technischen Mitteln verhindert werden solle, nämlich Sexseiten und Seiten mit gewaltverherrlichenden Darstellungen und Aufrufen zur Rassendiskriminierung. Vorausgegangen war dieser Forderung eine Interpellation der Fraktion EVP/GLP.

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